Alexander Zverev erneut chancenlos: Achte Niederlage in Folge gegen Angstgegner Jannik Sinner
Zverev verliert achten Duell in Folge gegen Sinner

Alexander Zverev erneut chancenlos gegen Angstgegner Jannik Sinner

Alexander Zverev (28) hat beim Masters-Turnier in seiner Wahlheimat Monte Carlo eine weitere bittere Niederlage gegen seinen Angstgegner Jannik Sinner (24) hinnehmen müssen. Der Hamburger unterlag im Halbfinale nach nur 82 Minuten Spielzeit mit 1:6 und 4:6 und verzeichnet damit bereits die achte Pleite in direkter Folge gegen den Weltranglistenzweiten aus Italien.

Desaströser Start und chancenloser Verlauf

Zverev startete denkbar schlecht in die Begegnung. Gleich in seinen ersten beiden Aufschlagspielen musste er den Break hinnehmen, was dem sechsfachen Grand-Slam-Gewinner Sinner nach nur 35 Minuten den ersten Satz sicherte. Besonders bitter für Zverev: Die Niederlage spielte sich vor den Augen der Tennis-Legenden Boris Becker (58) und Stefan Edberg (60) ab, wobei Becker den Deutschen erst Anfang April im Podcast mit Andrea Petkovic gelobt und seine Grand-Slam-Chancen betont hatte.

Im zweiten Satz fand Zverev zwar etwas besser ins Spiel, doch wirklich gefährlich wurde er dem in brillanter Form spielenden Sinner nie. Beim Aufschlag des Südtirolers holte der Deutsche im gesamten zweiten Durchgang lediglich zwei Punkte, während Sinner keinen einzigen Breakpunkt abwehren musste. Beim Stand von 4:5 aus Zverevs Sicht gelang dem Italiener dann das entscheidende Break, das er mit einem Vorhand-Winner zum Matchgewinn nutzte.

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Formkurve und Perspektiven

Für Jannik Sinner setzt sich damit die beeindruckende Siegesserie fort, nachdem er bereits die Turniere in Miami und Indian Wells gewonnen hatte. Im Finale von Monte Carlo trifft er am Sonntag entweder auf seinen Dauerrivalen Carlos Alcaraz (22) oder den Lokalmatador Valentin Vacherot (27). Für Alexander Zverev bleibt die Niederlage ein herber Rückschlag, zumal sein letzter Sieg gegen Sinner bereits auf die US Open 2023 zurückgeht. Die Aussage von Boris Becker, dass Zverev mit dieser Spielweise bald ein Grand-Slam-Turnier gewinnen könne, wirkt nach dieser deutlichen Niederlage in weiter Ferne.

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