Nächtlicher Brand in Guben: Ein Verletzter und umfangreiche Evakuierung
In der Nacht auf Samstag ist es in Guben zu einem schweren Wohnungsbrand gekommen. Das Feuer brach gegen 3.30 Uhr in einer Wohnung im dritten Stock eines Gebäudes aus, das sowohl Sozialwohnungen als auch Unterkünfte für Geflüchtete beherbergt. Insgesamt mussten 67 Menschen, darunter 25 Kinder, das Gebäude verlassen und wurden vorübergehend obdachlos.
Einsatz der Rettungskräfte und erste Ermittlungen
Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften an, um den Brand zu bekämpfen und die Evakuierung durchzuführen. Ein Mensch erlitt Verletzungen und wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Nach ersten Ermittlungen der Polizeidirektion Süd kann ein technischer Defekt als Ursache ausgeschlossen werden. Die Kriminaltechnik der Polizei hat die Untersuchungen übernommen, um die genaue Brandursache zu klären.
Folgen des Feuers für die Bewohner
Fünf Wohnungen sind durch den Brand so stark beschädigt worden, dass sie vorerst unbewohnbar sind. Die betroffenen Bewohner, darunter Familien mit Kindern, müssen nun alternative Unterkünfte finden. Die Leitstelle Lausitz koordiniert weiterhin die Nachsorge und Unterstützung für die Evakuierten. Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Sicherheitsvorkehrungen in Wohngebäuden, insbesondere in sozialen Einrichtungen.



