BR Volleys demonstrieren nach Champions-League-Rückschlag Bundesliga-Stärke
Die BR Volleys haben das unerwartete Ausscheiden aus der Königsklasse der Volleyball-Europapokalwettbewerbe souverän verkraftet und in der heimischen Bundesliga eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Gegen den VC Bitterfeld-Wolfen setzten sich die Berliner in der Max-Schmeling-Halle mit einem deutlichen 3:0 (25:13, 25:17, 25:17) durch und holten damit drei wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft.
Reaktion auf europäische Enttäuschung
Nur vier Tage nach der 0:3-Niederlage gegen das italienische Topteam VC Perugia, die das vorzeitige Champions-League-Aus besiegelte, zeigte der deutsche Meister eine bemerkenswerte mentale Stärke. Trotz einer ungewohnt schwankenden Annahmeleistung gaben sich die Volleys um die Top-Akteure Jake Hanes und Ruben Schott keine Blöße und kontrollierten die Partie von Beginn an.
Der Sieg ermöglichte es den Berlinern, in der Tabelle wieder zu Spitzenreiter SVG Lüneburg aufzuschließen und damit die negative Serie im Europapokal zumindest teilweise zu kompensieren. Die Mannschaft von Trainer Cedric Enard präsentierte sich konzentriert und diszipliniert, was besonders nach der emotionalen Enttäuschung in der Champions League bemerkenswert ist.
Ausblick auf kommende Herausforderungen
Die nächsten Aufgaben warten bereits für die BR Volleys. Am Mittwoch steht das Berliner Stadtduell gegen das Perspektivteam VCO auf dem Programm, bei dem die Hauptstädter ihre Dominanz in der Region unter Beweis stellen wollen. Anschließend geht es international im CEV-Pokal gegen LPR Piacenza weiter, wo die Mannschaft die Chance hat, sich für das frühe Champions-League-Aus zu rehabilitieren.
Die aktuelle Leistung gegen Bitterfeld-Wolfen zeigt, dass die Volleys trotz des Rückschlags in Europa weiterhin zu den stärksten Teams der Bundesliga gehören und den Fokus klar auf die Verteidigung des deutschen Meistertitels gerichtet haben. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Berliner ihre gute Form konsolidieren können.



