CEV Cup: Klare Niederlage für Lüneburg erschwert Triple-Traum
Der Volleyball-Bundesligist SVG Lüneburg hat im Final-Hinspiel des CEV Cups eine herbe Niederlage einstecken müssen. Vor heimischer Kulisse unterlag der Pokalsieger dem italienischen Topklub Gas Sales Bluenergy Piacenza mit 0:3 (24:26, 22:25, 16:25). Damit ist der Traum vom Triple, also dem Gewinn von Meisterschaft, Pokal und Europapokal, deutlich erschwert worden.
Rückspiel in Italien als große Herausforderung
Das zweite Aufeinandertreffen findet am kommenden Mittwoch um 20:00 Uhr in Italien statt. Lüneburg benötigt dort einen klaren Erfolg, um den Triple-Traum am Leben zu erhalten. Für den Bundesligisten ist es bereits der zweite Anlauf auf den Titel in Europas zweitwichtigstem Vereinswettbewerb. Im Jahr 2024 war der Klub in Hin- und Rückspiel am polnischen Spitzenverein Resovia Rzeszow gescheitert.
Bundesliga-Halbfinale als nächste Aufgabe
Vor dem entscheidenden Rückspiel im CEV Cup will die SVG aber zunächst das Ticket für das Finale in der Bundesliga lösen. Am Sonntag um 18:00 Uhr, übertragen von Dyn, wartet Spiel zwei im Halbfinale bei den SWD powervolleys Düren. Nach einem klaren 3:0 zum Auftakt führt Lüneburg in der Best-of-three-Serie mit 1:0 und steht damit kurz vor dem Einzug ins Bundesliga-Finale.
Die Niederlage gegen Piacenza zeigt jedoch, dass die Konkurrenz auf europäischer Ebene enorm stark ist. Die Italiener setzten sich in allen drei Sätzen durch und ließen dem deutschen Meister kaum Chancen. Nun muss Lüneburg im Rückspiel eine deutliche Leistungssteigerung zeigen, um den Rückstand aufzuholen und den Triple-Traum zu retten.



