Knappe Niederlage in letzter Hauptrundenpartie: SSC Schwerin verliert Fünf-Satz-Krimi
Im letzten Spiel der Hauptrunde erlebten die Zuschauer in der ausverkauften Palmberg Arena einen wahren Volleyball-Krimi. Der SSC Palmberg Schwerin unterlag dem Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart nach fünf intensiven Sätzen mit 2:3 (25:19, 23:25, 25:21, 12:25, 11:15). Diese Niederlage hatte direkte Auswirkungen auf die Tabellenkonstellation, denn die Mecklenburgerinnen rutschten dadurch vom zweiten auf den dritten Platz ab.
Emotionale Achterbahnfahrt mit deutlichen Wendungen
Das Spiel begann ausgeglichen, doch der SSC fand zunehmend in seine Stärken. Mit sicheren Angriffen und einer stabilen Abwehr holten die Schwerinerinnen wichtige Punktgewinne und rissen das Publikum mit. Der erste Satz ging mit 25:19 klar an das Heimteam. Die Hoffnung, diesen Schwung in den zweiten Durchgang zu übertragen, erfüllte sich jedoch nur teilweise.
Die Stuttgarterinnen zeigten sich als würdiger Spitzenreiter und passten ihre Taktik geschickt an. Mit 25:23 gewannen sie den zweiten Satz, mussten sich im dritten aber wieder mit 21:25 geschlagen geben. Danach übernahm Allianz MTV Stuttgart jedoch vollständig die Kontrolle über das Spielgeschehen.
Stuttgart dominiert die entscheidenden Phasen
Im vierten Satz zeigte der Tabellenführer seine ganze Klasse und gewann überlegen mit 25:12. Auch im alles entscheidenden Tiebreak ließen die Gäste keine Zweifel an ihrer Überlegenheit und setzten sich mit 15:11 durch. Für den SSC Palmberg Schwerin war dies die erste Niederlage in der gesamten Rückrunde – und sie kam zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt.
Die Auswirkungen dieser Niederlage sind gravierend: Statt als Zweiter in die Playoffs zu starten, müssen die Schwerinerinnen nun vom dritten Platz aus antreten. Im Viertelfinale erwartet sie der Tabellensechste, die Ladies in Black aus Aachen. Das erste Aufeinandertreffen dieser Serie findet bereits am kommenden Samstag wieder in der Palmberg Arena statt.
Ausblick auf die Playoff-Phase
Der Vorjahresmeister SSC Palmberg Schwerin steht nun vor der Herausforderung, die Enttäuschung über die verpasste direkte Qualifikation für die Halbfinale schnell abzulegen. Die Starting Six mit Reesink, Kohn, Kok, Hölzig, Kirchhoff, ten Brinke und Gerritsen muss sich nun mental auf den Kampf gegen Aachen einstellen. Die Playoffs versprechen weitere spannende Begegnungen auf höchstem Niveau.



