SV Warnemünde holt entscheidenden Heimsieg in der Hanse Messe für den Klassenerhalt
Warnemünde siegt in Hanse Messe: Wichtige Punkte für Ligaerhalt

Gelungene Premiere in der Hanse Messe: Warnemünder Volleyballer kämpfen sich zum wichtigen Heimsieg

Der SV Warnemünde hat in der 1. Volleyball-Bundesliga einen entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Bei der Premiere in der Hanse Messe besiegten die Rostocker Volleyballer den ASV Dachau mit 3:1 (22:25, 30:28, 27:25, 25:22) und rissen dabei 1500 begeisterte Zuschauer mit. Dieser Sieg bringt dem Aufsteiger drei äußerst wertvolle Punkte im Abstiegskampf der höchsten deutschen Spielklasse.

Kämpferische Leistung vor frenetischem Publikum

Nach einem verlorenen ersten Satz arbeitete sich der SV Warnemünde immer besser in das Match hinein und holte den zweiten Durchgang in einer spannenden Verlängerung mit 30:28. Die Nervosität des ersten Auftritts in der großen Messehalle legte sich allmählich, und die Mannschaft fand zu ihrer kämpferischen Stärke zurück. Die letzten beiden Sätze gingen ebenfalls an die Heimmannschaft, die damit einen überzeugenden Gesamtsieg einfahren konnte.

„Phasenweise war es echt schwierig. Aber es war ein Kampfspiel, das wir am Ende gewinnen konnten“, analysierte Diagonalangreifer Jan-Philipp Krabel nach dem Match. „Als wir in der Hinrunde gegen Dachau spielten, hatten wir noch null Punkte. Jetzt ist die Ausbeute wesentlich besser. Hoffentlich kommen nun noch ein paar wichtige Punkte dazu und dann schaffen wir den sportlichen Klassenerhalt.“

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Neue Heimspielstätte begeistert Spieler und Fans

Die Hanse Messe erwies sich als gelungene Alternative zur gewohnten Arena in der Tschaikowskistraße. Etwa doppelt so viele Zuschauer fanden Platz in der großen Halle, wo das Volleyballfeld quer aufgebaut war. Zuspieler Bradley Merryweather beschrieb die ungewohnte Situation: „Es ist einfach eine Gewöhnungssache. Wenn man hier öfter spielt, findet man auch seine Spots, bei denen man alles machen kann. Wir haben erst ein Mal hier trainiert und dann gespielt. Es war ein bisschen wie ein Auswärtsspiel, aber mit heimischem Publikum.“

Jan-Philipp Krabel zeigte sich begeistert von der neuen Spielstätte: „Wenn das jetzt unser Standard für Heimspiele werden könnte, wäre das perfekt. Die Arena ist supercool, und es hat mega Bock gemacht, hier zu spielen. Hoffentlich werden wir hier nächstes Jahr öfter spielen.“ Die Unterstützung des frenetischen Anhangs gab der Mannschaft zusätzlichen Rückenwind in den entscheidenden Spielphasen.

Tabellensituation spitzt sich zu

Mit diesem Sieg hat der SV Warnemünde seine Position im Abstiegskampf deutlich verbessert. Die Mannschaft liegt nun nur noch zwei Punkte hinter den Volley Goats Mitteldeutschland, die derzeit den letzten Nichtabstiegsplatz belegen. Die drei gewonnenen Punkte könnten sich am Saisonende als entscheidend für den Verbleib in der 1. Bundesliga erweisen.

Die Warnemünder Volleyballer haben bewiesen, dass sie auch unter ungewohnten Bedingungen in einer großen Messehalle erfolgreich spielen können. Die Kombination aus kämpferischem Einsatz, wachsender Routine in der neuen Spielstätte und der Unterstützung eines begeisterten Publikums könnte den Schlüssel zum Klassenerhalt darstellen. Die Mannschaft will nun an diesen Erfolg anknüpfen und in den verbleibenden Spielen weitere wichtige Punkte sammeln.

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