Olympia-Enttäuschung: Aicher und Weidle-Winkelmann scheitern im Super-G
Aicher und Weidle-Winkelmann scheitern im olympischen Super-G

Olympia-Aus für deutsche Skirennläuferinnen im Super-G

Die deutschen Medaillenhoffnungen im Ski Alpin haben beim olympischen Super-G in Cortina d'Ampezzo einen schweren Rückschlag erlitten. Sowohl Emma Aicher als auch Kira Weidle-Winkelmann konnten das Rennen nicht beenden und schieden vorzeitig aus.

Aichers Traum platzt nach weniger als einer Minute

Für Emma Aicher endete das Rennen nach nicht einmal sechzig Sekunden. Die Silbermedaillengewinnerin der Abfahrt und Team-Kombination von Cortina d'Ampezzo verfehlte auf der anspruchsvollen Tofana-Piste ein Tor und musste das Rennen abbrechen. Ihr Team hatte sie noch mit den Worten "Die Tore kommen sehr schnell, sei bereit!" an den Start geschickt.

Interessanterweise zeigte die erste Zwischenzeit, dass Aicher anfangs sogar einen Hauch schneller war als die spätere Führende Federica Brignone. Doch bei der zweiten Zwischenzeit hatte sie bereits fast eine halbe Sekunde Rückstand, bevor sie schließlich ausgehoben wurde und den Kurs verließ. Im Ziel erhielt sie dennoch aufmunternden Applaus vom Publikum.

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Weidle-Winkelmann ebenfalls ohne Zielankunft

Das deutsche Duo komplettierte Kira Weidle-Winkelmann, die ebenfalls nicht ins Ziel kam. Damit blieben beide deutschen Starterinnen ohne Ergebnis in dieser olympischen Disziplin.

Brignone führt bei schwierigen Bedingungen

Nach acht Starterinnen lag die italienische Lokalmatadorin Federica Brignone in Führung. Bemerkenswert ist, dass zu diesem Zeitpunkt nur vier Athletinnen überhaupt das Ziel erreicht hatten, was die schwierigen Bedingungen auf der Piste unterstreicht.

Zu den weiteren prominenten Ausfällen gehörte Ester Ledecka aus Tschechien, die Olympiasiegerin von 2018. Das Feld war ohnehin geschwächt, da zwei Topfavoritinnen fehlten: Die amerikanische Speed-Queen Lindsey Vonn liegt nach ihrem Sturz in der Abfahrt mit einem Unterschenkelbruch im Krankenhaus, während die Schweizerin Lara Gut-Behrami (Peking-Siegerin) mit einem Kreuzbandriss ausfiel.

Ebenfalls nicht am Start war die österreichische Weltmeisterin Stephanie Venier, die ihre Karriere nach dem Titelgewinn 2025 beendet hatte. Diese Abwesenheiten hätten eigentlich Chancen für andere Athletinnen eröffnen können, doch die deutschen Skirennläuferinnen konnten diese Gelegenheit nicht nutzen.

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