Deutsche Curler bei WM in USA vorzeitig ausgeschieden
Die deutsche Curling-Nationalmannschaft hat bei der Weltmeisterschaft in Ogden/Utah vorzeitig das Aus erlitten. Nach der sechsten Niederlage im Turnier und der vierten in direkter Folge ist der Einzug in die Playoffs mathematisch nicht mehr möglich. Das Team um Skip Marc Muskatewitz verlor gegen Schweden mit 3:8 und zeigte sich dabei erneut chancenlos.
Vierte Niederlage in Serie besiegelt WM-Aus
Die vierte Niederlage in Folge besiegelte das vorzeitige Ausscheiden der deutschen Auswahl bereits vor dem letzten Vorrundenspiel. Gegen Schottland (4:10), die Schweiz (6:7) und Japan (4:10) hatte das Team des Deutschen Curling-Verbands (DCV) zuvor bereits verloren. Mit nun insgesamt sechs Niederlagen und vier Siegen liegt Deutschland auf dem achten Platz der Tabelle und kann die Entscheidungsspiele nicht mehr erreichen.
Das abschließende Spiel gegen Italien am Donnerstag um 14 Uhr MESZ hat damit keinen sportlichen Wert mehr für die deutsche Mannschaft. Die Playoffs um die Teilnahme am Halbfinale waren das erklärte Ziel der Deutschen gewesen, doch dieses konnte nicht erreicht werden.
Enttäuschende Bilanz nach Olympia-Rückschlag
Bereits bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo hatte die DCV-Auswahl mit Platz sieben in der Round Robin die Medaillenspiele knapp verpasst. Bei der WM in den USA wiederholte sich nun dieses enttäuschende Ergebnis. Die besten beiden Mannschaften der Round Robin ziehen direkt in die Vorschlussrunde ein, während die Teams auf den Plätzen drei bis sechs in Playoff-Duellen um zwei weitere Tickets spielen.
Das Endspiel der Weltmeisterschaft steigt am 4. April. Für die deutsche Mannschaft endet das Turnier jedoch bereits in der Vorrunde. Die Niederlagenserie und das verpasste Playoff-Ziel markieren einen Rückschlag für den deutschen Curling-Sport, der sich nach den Olympischen Spielen weiterentwickeln wollte.



