Das deutsche Curling-Duo Sixten Totzek (26) und Kim Sutor (22) hat sich bei der Mixed-Doubles-Weltmeisterschaft in Genf nach einem enttäuschenden Sonntag eindrucksvoll zurückgemeldet. Gegen den Olympia-Neunten Südkorea feierte das als Außenseiter gehandelte Team des Deutschen Curling-Verbandes (DCV) einen klaren 7:4-Sieg und weist damit nach vier von neun Runden eine ausgeglichene Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen auf.
Der Weg zurück in die Erfolgsspur
Am vergangenen Wochenende mussten Totzek und Sutor noch zwei herbe Niederlagen einstecken: Gegen Tschechien verloren sie mit 5:10, und auch gegen den Titelverteidiger Italien setzte es eine 7:10-Niederlage. Zum Auftakt des Turniers waren sie jedoch gegen Gastgeber Schweiz mit 7:6 erfolgreich gewesen. Nun haben sie mit dem Sieg gegen Südkorea bewiesen, dass sie sich von Rückschlägen nicht unterkriegen lassen.
Nächste Herausforderungen
Am Dienstag treffen Totzek und Sutor im Kampf um einen Platz in der K.o.-Phase auf den Olympia-Zweiten USA (10.00 Uhr) und Finnland (19.00 Uhr). Diese Spiele sind entscheidend für die Chancen des deutschen Duos, sich für die Finalrunde zu qualifizieren.
Modus und Zielsetzung
Bei der Mixed-Doubles-WM hat jedes Team fünf statt acht Versuche, gespielt wird in acht statt zehn Legs. Die besten drei Mannschaften der beiden Gruppen qualifizieren sich für die K.o.-Duelle. Das Finale findet am 2. Mai (Samstag) statt. Für das deutsche Team um Bundestrainer Uli Kapp geht es in erster Linie um den Klassenerhalt. Die beiden Gruppenletzten steigen direkt ab, die vier Teams auf den Rängen acht und neun ermitteln in Relegationsduellen zwei weitere Absteiger.



