Olympia-Aus für Emma Aicher: Doppel-Silbermedaillengewinnerin scheidet im Super-G aus
Emma Aicher nach Doppel-Silber im olympischen Super-G ausgeschieden

Olympia-Aus für Emma Aicher: Doppel-Silbermedaillengewinnerin scheidet im Super-G aus

Nach zwei beeindruckenden Silbermedaillen bei den Olympischen Winterspielen in Cortina erlebte Emma Aicher (22) im Super-G eine herbe Enttäuschung. Die deutsche Skifahrerin, die zuvor in der Abfahrt und der Team-Kombination auf dem Podium stand, konnte das Rennen nicht beenden und schied frühzeitig aus.

Probleme mit den Bodenwellen führen zum Aus

Wie bereits in der Abfahrt zuvor hatte Aicher erhebliche Schwierigkeiten mit den anspruchsvollen Bodenwellen auf der Strecke. Zunächst gelang es ihr noch zweimal, ihre Linie zu korrigieren und den Kurs zu halten. Doch im mittleren Abschnitt der Tofana-Piste verlor sie komplett die Kontrolle über ihren Ski und musste das Rennen vorzeitig beenden.

Nicht nur Aicher kämpfte mit den schwierigen Bedingungen. Auch ihre Teamkollegin Kira Weidle-Winkelmann (29), mit der sie gemeinsam in der Team-Kombination Silber gewonnen hatte, erreichte das Ziel nicht. Weidle-Winkelmann startete zwar stark, kam dann aber von ihrer optimalen Linie ab. Zwei Tore konnte sie gerade noch retten, verlor dabei jedoch vollständig ihren Schwung und schwang schließlich ab.

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Schwierige Bedingungen fordern viele Opfer

Die deutschen Skifahrerinnen waren bei weitem nicht die einzigen Top-Athletinnen, die mit den anspruchsvollen Bedingungen zu kämpfen hatten. Auch die favorisierte Sofia Goggia, Mirjam Puchner und die vielseitige Esther Ledecka schieden im gleichen Rennen aus.

Kira Weidle-Winkelmann äußerte sich nach ihrem Aus zu den herausfordernden Umständen: „Eigentlich dachten wir, dass es nicht so ein komplizierter Super-G ist. Aber mit den Wellen ist es schon ein bisschen tricky. Dazu kommen die Schneeverhältnisse – es ist feucht und warm.“

Wetter erschwert die Bedingungen zusätzlich

Die Wetterbedingungen auf der Tofana-Piste in Cortina waren alles andere als ideal für einen Super-G. Im Startbereich hingen dichte Wolken über dem Hang, teilweise fiel sogar leichter Schnee. Erst unterhalb des anspruchsvollen Tofana-Schusses klarte das Wetter auf und die Sicht verbesserte sich.

Die Kombination aus schwierigen Pistenverhältnissen mit tückischen Bodenwellen und den wechselhaften Wetterbedingungen forderte ihren Tribut. Viele der weltbesten Skifahrerinnen konnten ihr volles Potenzial nicht abrufen und mussten vorzeitig aufgeben.

Für Emma Aicher bedeutet das Aus im Super-G eine Unterbrechung ihrer bisher erfolgreichen Olympia-Bilanz. Nach ihren beiden Silbermedaillen in der Abfahrt und der Team-Kombination hatte sie sich auch in dieser Disziplin Medaillenchancen ausgerechnet. Nun muss sie sich auf ihre verbleibenden Wettkämpfe konzentrieren und versuchen, die Enttäuschung schnell hinter sich zu lassen.

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