Hase/Volodin krönen Karriere mit historischem WM-Gold im Eiskunstlauf-Paarlauf
Hase/Volodin gewinnen erstmals WM-Gold im Paarlauf

Historischer Triumph: Hase und Volodin erobern WM-Gold im Paarlauf

In Prag hat das deutsche Eiskunstlauf-Duo Minerva Hase und Nikita Volodin einen atemberaubenden Sieg gefeiert. Bei den Weltmeisterschaften sicherten sie sich erstmals die Goldmedaille im Paarlauf und schrieben damit Sportgeschichte. Mit einer Gesamtpunktzahl von 228,33 Punkten setzten sie sich gegen die starke Konkurrenz durch und holten den ersten WM-Titel für Deutschland in dieser Disziplin seit dem Triumph von Aljona Savchenko und Bruno Massot im Jahr 2018.

Eine beeindruckende Erfolgsserie setzt sich fort

Die Karriere von Hase und Volodin ist geprägt von kontinuierlichem Aufstieg. Nachdem sie 2024 WM-Bronze und 2025 WM-Silber gewannen, krönten sie nun ihre Leistungen mit dem lang ersehnten Gold. Fünf Wochen nach ihrem Olympia-Bronze bei den Winterspielen in Italien demonstrierten sie erneut ihre Klasse und Nervenstärke unter enormem Druck.

Im Finale verteidigten sie mit einer guten, wenn auch nicht ganz fehlerfreien Kür, ihren knappen Vorsprung aus dem Kurzprogramm. Die Europameister und Olympia-Zweiten Anastasia Metelkina und Luka Berulawa aus Georgien mussten sich mit 218,41 Punkten geschlagen geben und sicherten sich Silber. Bronze ging an das kanadische Paar Lia Pereira und Trennt Michaud mit 216,09 Punkten.

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Deutsche Erfolge und ungewisse Zukunft

Neben Hase und Volodin konnte sich auch das zweite deutsche Duo verbessern. Annika Hocke und Robert Kunkel kletterten vom zehnten auf den siebten Rang und erreichten insgesamt 194,11 Punkte. Für Hase und Volodin markiert der WM-Titel jedoch möglicherweise den Höhepunkt und Abschluss ihrer gemeinsamen Karriere. Das in Berlin trainierende Paar hat seine Zukunft nach dem Saisonende noch nicht offiziell bekannt gegeben.

„Man werde sich nach der WM zusammensetzen und dann entscheiden“, hatte Minerva Hase vor den Titelkämpfen in der tschechischen Hauptstadt erklärt. Seit dreieinhalb Jahren bilden die beiden ein erfolgreiches Eiskunstlauf-Paar, und mit diesem Gold-Coup setzten sie ihre eindrucksvolle Erfolgsgeschichte fort.

Vorteil durch Abwesenheit der Olympiasieger

Ein Faktor, der den Weg zum Gold erleichterte, war die Abwesenheit einiger Top-Konkurrenten. Insbesondere die japanischen Olympiasieger Riku Miura und Ryuichi Kihara verzichteten auf den Abschluss einer langen und strapaziösen Saison. Doch Hase und Volodin ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und konzentrierten sich auf ihre eigene Leistung.

Nach dem Kurzprogramm hatten sie einen minimalen Vorsprung von 0,33 Punkten auf die georgischen Europameister. „Es war, glaube ich, unser bester Lauf, was die Verbindung zum Publikum und auch zueinander innerhalb des Programms angeht“, kommentierte Hase ihre Tango-Darbietung. In der Kür gingen sie als führendes und letztes Paar aufs Eis und zeigten kaum Nerven, ähnlich wie bei den Olympischen Spielen.

Dieser Sieg unterstreicht nicht nur die sportliche Exzellenz des Duos, sondern auch ihre mentale Stärke in entscheidenden Momenten. Die Eiskunstlauf-Welt blickt gespannt auf die nächsten Schritte von Hase und Volodin, die mit diesem Triumph ein unvergessliches Kapitel in der deutschen Sportgeschichte geschrieben haben.

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