Hase/Volodin nach starkem Kurzprogramm auf Olympia-Goldkurs
Hase/Volodin nach Kurzprogramm auf Olympia-Goldkurs

Deutsches Eiskunstlauf-Duo Hase/Volodin nach Kurzprogramm auf Olympia-Goldkurs

Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin hat bei den Olympischen Winterspielen in Italien einen beeindruckenden Auftakt hingelegt. Nach dem Kurzprogramm liegen die Vizeweltmeister mit 80,01 Punkten in Führung und dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf die Goldmedaille machen.

Fehlerfreie Tango-Vorstellung mit Nervenstärke

Mehr als drei Jahre haben Hase und Volodin auf diesen olympischen Moment hingearbeitet. Im Kurzprogramm präsentierten sie eine fehlerfreie Tango-Vorstellung, die von den Preisrichtern mit 80,01 Punkten bewertet wurde. Damit haben sie einen deutlichen Vorsprung von 4,55 Punkten auf das zweitplatzierte georgische Duo Anastasia Metelkina und Luka Berulawa.

"Wir sind sehr glücklich über den ersten Part, aber die großen Emotionen sparen wir uns noch auf", sagte Minerva Hase nach der starken Leistung. "Wir wollten gerne, dass es sich wie ein Training anfühlt, also dass wir Olympia und den Stress ausblenden." Diese mentale Stärke zahlte sich aus, denn im Gegensatz zu anderen Favoriten-Duos zeigten Hase/Volodin keine Nerven.

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Konzentration auf das Wesentliche zahlt sich aus

Das in Berlin trainierende Duo hatte sich bewusst auf diese Olympischen Spiele vorbereitet. Dabei war der Weg für Nikita Volodin besonders: Der gebürtige Russe erhielt erst im vergangenen Jahr den für die Olympia-Teilnahme notwendigen deutschen Pass.

"Wir besinnen uns darauf, was wir beeinflussen können", hatte Hase vor dem Wettbewerb betont - und diese Strategie ging voll auf. Die beiden 26-Jährigen zeigten sich deutlich verbessert im Vergleich zur Europameisterschaft vor einem Monat in Sheffield, wo sie noch mit Fehlern zu kämpfen hatten und sich mit dem zweiten Platz hinter Metelkina/Berulawa begnügen mussten.

Deutsche Medaillenhoffnungen im Paarlauf

Die letzten deutschen Eiskunstlauf-Medaillengewinner waren Aljona Savchenko und Bruno Massot, die vor acht Jahren in Pyeongchang mit einer Traum-Kür noch Gold geholt hatten. Nun könnte mit Hase/Volodin der nächste deutsche Gold-Coup im Paarlauf gelingen.

Das zweite deutsche Paar Annika Hocke und Robert Kunkel belegt nach einer guten Vorstellung ohne groben Fehler mit 67,52 Punkten den elften Rang. "Wir waren zufrieden mit unserer Leistung, aber nicht mit der Bewertung der Preisrichter", kommentierte Kunkel das Ergebnis.

Alles steht und fällt mit der Kür

Ähnlich wie Savchenko/Massot benötigen auch Hase/Volodin eine starke Kür, um den Olympiasieg perfekt zu machen. Die Entscheidung fällt am Montag um 20:00 Uhr, wenn die Paare ihr Können im entscheidenden Programm unter Beweis stellen müssen.

Die Europameister von 2025 haben mit ihrer starken Vorstellung im Kurzprogramm die beste Ausgangsposition geschaffen. Nun geht es darum, in der Kür die Nerven zu behalten und das olympische Gold nach Deutschland zu holen.

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