Josephin Laue: Vom Karriereende zum DSV-Trainerinnenvertrag
Eigentlich hatte Josephin Laue dem Skispringen den Rücken kehren wollen. Nachdem die Hallenserin ihre aktive Karriere im März 2025 beendet hatte, schien ein Abschied vom Sport, der ihr Leben über Jahre hinweg bestimmt hatte, endgültig zu sein. Die Vorstellung, selbst als Trainerin tätig zu werden, war für die Athletin, die Sachsen-Anhalt auf der Skisprunglandkarte repräsentierte, zunächst kein Thema.
Ein überraschender Sinneswandel
Nun hat Josephin Laue jedoch einen bemerkenswerten Sinneswandel vollzogen. Nur ein Jahr nach ihrem Karriereende unterschrieb sie einen Drei-Jahres-Vertrag beim Deutschen Skiverband (DSV). Statt Abstand vom Sport zu gewinnen, kehrt sie nun in veränderter Rolle zurück. Als Trainerin wird sie künftig Skisprung-Talente betreuen und fördern.
Dieser Schritt markiert eine unerwartete Wendung in ihrer Laufbahn. Nach Jahren als aktive Springerin, in denen sie ihre Heimatregion sportlich vertrat, übernimmt sie nun Verantwortung für die nächste Generation. Der Vertrag beim DSV unterstreicht das Vertrauen, das der Verband in ihre Expertise und Erfahrung setzt.
Neue Perspektiven im Skispringen
Die Entscheidung, doch noch im Skisport zu bleiben, zeigt, wie tief die Verbundenheit mit dieser Disziplin ist. Josephin Laue, die einst selbst zu den Hoffnungsträgerinnen gehörte, kann nun ihr Wissen an junge Talente weitergeben. Ihr Werdegang spiegelt wider, wie sich Karrierewege im Leistungssport entwickeln können – von der aktiven Athletin zur gestaltenden Kraft im Hintergrund.
Mit ihrer neuen Tätigkeit trägt sie dazu bei, die Skisprungtradition in Deutschland fortzuführen und Nachwuchssportler auf ihrem Weg zu begleiten. Ihr Engagement beim DSV signalisiert, dass ihr Herz auch nach dem Karriereende weiter für den Skisport schlägt.



