Olympiasiegerin Maier krönt Rekordsaison mit Doppel-Podest
Im Saisonfinale des Skicross-Weltcups in Gällivare, Schweden, hat Olympiasiegerin Daniela Maier ihre bislang erfolgreichste Karrieresaison spektakulär abgerundet. Die 30-jährige Athletin vom SC Urach sicherte sich beim letzten Rennen der Saison den dritten Platz und komplettierte damit ein starkes Wochenende, nachdem sie bereits tags zuvor auf Rang zwei gestanden hatte.
Persönlicher Rekord und Kristallkugel für die Konkurrenz
Hinter der schwedischen Gesamtweltcupsiegerin Sandra Näslund und der Französin Marielle Berger Sabbatel landete Maier auf dem Podium. Mit insgesamt 1033 Punkten in dieser Saison erreichte die deutsche Skicrosserin einen persönlichen Weltcuprekord, der nur von Näslunds neuer Bestmarke von 1268 Punkten übertroffen wurde. Die Kristallkugel für den Gesamtweltcup ging an die Schwedin, was Maier nach ihrem Olympiatriumph in Livigno und neun Weltcupsiegen in dieser Saison gelassen hinnehmen konnte.
Himmelsbachs Aufstieg endet mit Sturz im Finale
Auch der deutsche Skicrosser Kilian Himmelsbach vom SC Sonthofen zeigte in Schweden eine starke Leistung. Nach seinem ersten Karriere-Podium am Samstag kämpfte er sich bis in den Finallauf vor, musste sich jedoch nach einem Sturz mit dem vierten Platz begnügen. Den Tagessieg sicherte sich Italiens Olympiasieger Simone Deromedis, der im spektakulären Fotofinish dem kanadischen Gesamtweltcupsieger Reece Howden dessen 25. Weltcupsieg um Haaresbreite entriss.
Die Saison 2026 geht damit für das deutsche Skicross-Team mit herausragenden Einzelleistungen und persönlichen Bestmarken zu Ende. Während Maier ihre Position im Weltspitzenfeld weiter festigen konnte, deutet Himmelsbachs Aufstieg auf ein vielversprechendes Potenzial für die kommenden Wettkämpfe hin.



