Pellizzari gewinnt Tour of the Alps – Bergtrikot für Jasch
Pellizzari gewinnt Tour of the Alps – Bergtrikot für Jasch

Der italienische Radprofi Giulio Pellizzari vom deutschen Team Red Bull Bora-hansgrohe hat die diesjährige Tour of the Alps für sich entschieden. Mit einem überzeugenden zweiten Etappensieg auf der abschließenden fünften Etappe sicherte sich der 24-Jährige nicht nur den Tagessieg, sondern auch den Gesamtsieg der Rundfahrt. Die Etappe führte über 128,6 Kilometer von Trento nach Bozen und endete mit einem kraftvollen Sprint Pellizzaris, der damit seinen ersten Erfolg bei einer mehrtägigen Rundfahrt feierte.

Pellizzaris Dominanz

Pellizzari zeigte sich während der gesamten Tour in bestechender Form. Nachdem er bereits auf der zweiten Etappe triumphiert hatte, ließ er auf der Schlussetappe keine Zweifel an seiner Überlegenheit aufkommen. Der Italiener, der für den deutschen Rennstall Red Bull Bora-hansgrohe fährt, verwies den früheren Tour-de-France-Sieger Egan Bernal aus Kolumbien (Ineos Grenadiers) mit einem Rückstand von 40 Sekunden auf den zweiten Platz. Der niederländische Fahrer Thymen Arensman, ebenfalls vom Team Ineos Grenadiers, komplettierte das Podium mit einem Rückstand von 50 Sekunden.

Generalprobe für den Giro d'Italia

Die Tour of the Alps gilt als wichtige Generalprobe für den Giro d'Italia, der am 8. Mai beginnt. Pellizzari sendet mit seinem Sieg ein starkes Signal an die Konkurrenz. Auch Bernal und Arensman präsentierten sich in guter Form und werden zu den Favoriten für den Giro zählen.

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Lennart Jasch: Vom Eisschnelllauf zum Bergtrikot

Ein besonderes Highlight der Rundfahrt war der Erfolg des deutschen Fahrers Lennart Jasch. Der 25-Jährige, der für die Nachwuchsmannschaft des Teams Tudor Pro Cycling fährt und in Italien den Profikader unterstützt, sicherte sich das blaue Trikot des besten Kletterers. Jasch hatte bereits am Donnerstag mit seinem ersten Profisieg auf der anspruchsvollen Bergetappe nach Trient für eine Überraschung gesorgt. Die Etappe war 167,8 Kilometer lang und forderte den Fahrern alles ab.

Auf der finalen Etappe belegte Jasch den 24. Platz, in der Gesamtwertung landete er auf Rang 32. Dennoch darf der Ex-Eisschnellläufer, der erst vor zwei Jahren vom Eis zum Radsport wechselte, auf eine erfolgreiche Tour zurückblicken. Sein Wechsel von der Eisbahn auf das Rad hat sich ausgezahlt, und er hat sich mit dem Bergtrikot einen Namen in der Radsportszene gemacht.

Fazit

Die Tour of the Alps 2026 bot packende Rennen und überraschende Wendungen. Während Giulio Pellizzari mit seinem Gesamtsieg die Klasse des deutschen Rennstalls unter Beweis stellte, zeigte Lennart Jasch, dass auch Quereinsteiger im Profiradsport bestehen können. Die Vorfreude auf den Giro d'Italia ist nach dieser Generalprobe noch größer geworden.

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