Der deutsche Biathlon-Erfolgstrainer Wolfgang Pichler sucht eine neue Herausforderung und wechselt aus Bulgarien zum Österreichischen Skiverband (ÖSV). Der 71-Jährige ist künftig für die Planung und Trainingssteuerung des Weltcupteams verantwortlich, wie der ÖSV am Mittwoch bekannt gab. Cheftrainer der Männer wird sein Landsmann Felian Schubert.
Heim-WM 2028 treibt ÖSV-Umbruch
„Mit dieser strukturellen Umstellung erhoffe ich mir, dass dem Team, auch in Hinblick auf die Heim-WM 2028 in Hochfilzen, ein deutlicher Schritt nach vorne gelingt. Nach den Rücktritten von Lisa Hauser und Simon Eder gilt es jetzt, ein junges, schlagkräftiges Team aufzubauen“, sagte ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher.
Biathlon-Erfolge unter Pichlers Ägide
Pichler arbeitet seit Jahrzehnten im Biathlon und feierte vor allem mit dem schwedischen Team große Erfolge. Es folgte ein Engagement in Russland, zuletzt war der Ruhpoldinger als Berater des bulgarischen Teams tätig. Bei den Winterspielen in Mailand/Cortina hatte Lora Christowa zuletzt Bronze im Einzel über 15 km geholt.
Pichler bringt eine beeindruckende Karriere mit: Mit Schweden holte er zahlreiche Weltmeistertitel und Olympiamedaillen. Seine Expertise soll nun dem österreichischen Team helfen, nach den Rücktritten von Leistungsträgern wie Lisa Hauser und Simon Eder wieder an die Weltspitze zu gelangen. Die Heim-WM 2028 in Hochfilzen ist das große Ziel, auf das der ÖSV hinarbeitet.
Der Wechsel von Pichler zum ÖSV ist ein Paukenschlag im Biathlon-Zirkus. Der deutsche Trainer gilt als einer der erfolgreichsten in der Geschichte der Sportart. Seine Erfahrung und sein strategisches Geschick sollen dem österreichischen Team neue Impulse verleihen.



