Skispringen: Martin Schmitt nicht überrascht über mögliche Horngacher-Rückkehr nach Polen
Schmitt: Horngacher-Rückkehr nach Polen wäre keine Überraschung

Skisprung-Ikone Martin Schmitt erwartet Horngacher-Rückkehr nach Polen

Die Spekulationen um die Zukunft von Stefan Horngacher nehmen konkrete Formen an. Der ehemalige Bundestrainer der deutschen Skispringer, der erst vor wenigen Wochen sein Amt beim Deutschen Skiverband (DSV) niedergelegt hat, wird intensiv mit einer Rückkehr zum polnischen Skisprungverband in Verbindung gebracht. Für Skisprung-Legende Martin Schmitt wäre dieser Wechsel keine Überraschung.

Frühe Rücktrittsankündigung deutete auf Offenheit hin

Martin Schmitt, der heute als TV-Experte arbeitet, äußerte sich im Gespräch mit supersport.se.pl deutlich zu den Gerüchten: „Ich bin nicht überrascht. Er hat seinen Rücktritt nach der Saison ziemlich früh angekündigt, daher wusste ich, dass er auch offen für Herausforderungen außerhalb Deutschlands ist.“ Horngacher hatte bereits zu Beginn der abgelaufenen Saison seinen Rücktritt als Bundestrainer angekündigt, was nach Schmitts Einschätzung auf seine Bereitschaft für internationale Aufgaben hindeutete.

Erfolgreiche Vergangenheit in Polen spricht für Rückkehr

Stefan Horngacher verfügt über beste Erfahrungen mit dem polnischen Skisprungverband. Bereits zwischen 2016 und 2019 trainierte der Österreicher die polnische Nationalmannschaft und führte sie zu bemerkenswerten Erfolgen:

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  • Olympiasieg von Kamil Stoch bei den Winterspielen 2018
  • Weltmeistertitel von Dawid Kubacki im Jahr 2019
  • Mehrere Weltcup-Erfolge und Medaillen bei Großereignissen

Diese erfolgreiche Zusammenarbeit bildet eine solide Grundlage für eine mögliche Rückkehr. Martin Schmitt betonte: „Wenn ein Trainer wie Stef auf dem Markt ist, versuchen natürlich viele Teams, ihn zu verpflichten.“ Besonders hob er das gute Verhältnis zwischen Horngacher und dem polnischen Verbandspräsidenten Adam Malysz hervor.

Malysz kündigt Entscheidung für Mitte April an

Der viermalige Weltmeister und aktuelle Präsident des polnischen Skiverbands, Adam Malysz, hat indes angekündigt, die Entscheidung über den neuen Trainer erst nach dem 15. April bekanntgeben zu wollen. In einem Gespräch mit weszlo.com ließ der polnische Skisprung-Ikone durchblicken, dass die Verhandlungen noch im Gange sind, aber Fortschritte zeigen.

Martin Schmitt sieht in einer möglichen Verpflichtung Horngachers großes Potenzial: „Ich denke, das könnte ein echter Impuls sein, nicht nur für die Nationalmannschaft, sondern auch für die Junioren.“ Der erfahrene Trainer könnte demnach nicht nur die aktuelle Spitze fördern, sondern auch den Nachwuchsbereich nachhaltig stärken.

Medienberichte: Engagement nur noch Formsache

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll das Engagement des 57-jährigen Österreichers beim polnischen Skiverband nur noch eine Formsache sein. Demnach könnte die offizielle Ankündigung auf einer Pressekonferenz in den kommenden Wochen erfolgen. Die polnischen Verbandsverantwortlichen scheinen entschlossen, mit Horngacher einen Trainer zu verpflichten, der bereits bewiesen hat, dass er das Team an die Weltspitze führen kann.

Die mögliche Rückkehr Horngachers nach Polen würde nicht nur den polnischen Skisprung verändern, sondern auch die internationale Trainerlandschaft im Skispringen neu ordnen. Nach sieben Jahren beim Deutschen Skiverband könnte der erfahrene Trainer damit ein neues Kapitel in seiner bereits erfolgreichen Karriere aufschlagen.

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