Skitalent Laura Huber fuhr 44 Rennen mit unbehandeltem Wadenbeinbruch
Skitalent Laura Huber fuhr 44 Rennen mit unbehandeltem Wadenbeinbruch

Die Schweizer Skifahrerin Laura Huber hat die gesamte vergangene Saison mit einem Bruch des Wadenbeins bestritten. Das gab die 20-Jährige auf Instagram bekannt, wo sie Röntgenaufnahmen ihres Beins veröffentlichte. „Ich bin ehrlich gesagt schockiert, wie es wirklich aussah“, schrieb Huber.

Insgesamt absolvierte die Athletin des Schweizer C-Kaders 44 Rennen im Europa- und FIS-Cup, der zweiten und dritten Liga des alpinen Skizirkus. Ihre beste Platzierung war ein 14. Platz in der Europacup-Abfahrt am Pass Thurn in Österreich. „Ich frage mich immer noch, wie es überhaupt möglich war, so anzutreten“, so Huber. Ihre Antwort: „Am Ende war meine Liebe zum Skirennsport stärker als der Schmerz.“

Die Verletzung geht laut einem Bericht der Schweizer Boulevardzeitung „Blick“ auf einen Trainingssturz im Februar 2024 zurück. Damals zog sie sich eine Fraktur des linken Unterschenkels zu. Während das Schienbein operiert wurde, behandelten Ärzte das Wadenbein konservativ. Nach den Schweizer Meisterschaften ließ Huber erneute Untersuchungen vornehmen, weil die Schmerzen zunahmen. Die Diagnose: Das Wadenbein war nicht verheilt. Es folgte eine Operation.

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„In der Nacht habe ich große Schmerzen, aber sie nehmen von Tag zu Tag ab“, wird Huber vom „Blick“ zitiert. Auf Instagram zeigte sie sich optimistisch: „Jetzt schaue ich mit einer positiven Einstellung nach vorne und konzentriere mich voll auf die Heilung.“

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