Olympia-Snowboarderin Liu Jiayu nach schwerem Sturz in Halfpipe: Keine schweren Verletzungen
Snowboarderin Liu Jiayu nach Olympia-Sturz: Keine schweren Verletzungen

Olympia-Snowboarderin Liu Jiayu nach schwerem Sturz in Halfpipe: Keine schweren Verletzungen

Bei den Olympischen Winterspielen hat die chinesische Snowboarderin Liu Jiayu einen schweren Sturz in der Halfpipe-Qualifikation erlitten, sich dabei jedoch glücklicherweise keine schweren Verletzungen zugezogen. Die 33-jährige Athletin, die bei den Spielen 2018 die Silbermedaille gewann, überschlug sich gegen Ende ihres zweiten Versuchs und blieb zunächst regungslos im Schnee liegen.

Minutenlange Behandlung und Abtransport unter Applaus

Rettungskräfte eilten sofort herbei und kümmerten sich mehrere Minuten lang um die verunglückte Sportlerin, während sie im Schnee lag. Nach der Erstversorgung wurde Liu Jiayu unter dem Applaus der Zuschauer mit einem speziellen Schlitten von der Piste abtransportiert. Die Szene löste bei Anwesenden und Zuschauern weltweit große Besorgnis aus.

Untersuchungen im Krankenhaus geben Entwarnung

Nach Angaben der chinesischen staatlichen Nachrichtenagentur „Xinhua“ ergaben anschließende medizinische Untersuchungen keine Wirbelsäulenanomalien oder andere schwerwiegende Verletzungen. Die Snowboarderin sei bei vollem Bewusstsein, werde aber weiterhin medizinisch behandelt und überwacht.

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Liu Jiayu meldet sich selbst zu Wort

Die Athletin selbst hat sich inzwischen über soziale Medien zu Wort gemeldet und Entwarnung gegeben. „Danke euch allen für die Anteilnahme“, schrieb Liu Jiayu. „Eben sind die Untersuchungen im Krankenhaus zu Ende gegangen, es gibt keine Probleme, alles gut.“ Diese persönliche Stellungnahme hat die Besorgnis vieler Fans und Unterstützer deutlich gemildert.

Hintergrund der erfahrenen Snowboarderin

Liu Jiayu gehört zu den erfahrensten Snowboarderinnen im chinesischen Team und hat bei internationalen Wettbewerben bereits zahlreiche Erfolge erzielt. Ihr Sturz während der Qualifikation war besonders dramatisch, da sie sich gegen Ende ihres Laufs befand und mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Die Halfpipe-Disziplin gilt aufgrund der hohen Geschwindigkeiten und komplexen Tricks als besonders anspruchsvoll und verletzungsanfällig.

Die Sicherheitsvorkehrungen bei Olympischen Winterspielen werden regelmäßig überprüft und angepasst, um solche Vorfälle bestmöglich zu verhindern oder deren Folgen zu minimieren. Der Vorfall mit Liu Jiayu zeigt erneut, wie wichtig umfassende medizinische Versorgung und schnelle Rettungseinsätze bei Wintersportveranstaltungen dieser Größenordnung sind.

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