Champagnerdusche und Bier: Österreichs Rodelteam feiert ausgelassen vor Finale gegen Deutschland
Österreichs Rodelteam feiert Party vor Finale gegen Deutschland

Ausgelassene Feier im Austria House: Österreichs Rodelteam genießt Medaillenerfolge

Die erfolgreichen Doppelsitzer Thomas Steu (32) und Wolfgang Kindl (37) sowie Selina Egle (23) und Lara Michaela Kipp (23) wurden am Mittwochabend im Austria House am Rande von Cortina d'Ampezzo frenetisch gefeiert. Nach einem entspannten Dinner verwandelte sich die große Holzhütte ab 23 Uhr in einen Hexenkessel der Begeisterung.

Medaillenjubel und Champagnerduschen

Hunderte rot-weiße Österreich-Fahnen wurden im Takt geschwenkt, als die Medaillengewinner ihren Weg durch das enge Jubelspalier bahnten. Die Frauen-Doppelsitzer hatten Bronze errungen, ihre männlichen Kollegen sogar Silber. Auf der Bühne setzte Moderator Uwe Holli noch einen drauf: „Wir haben noch ein paar Geschenke vorbereitet, darunter ein paar Champagnerflaschen“, verkündete er.

Nach den Interviews folgte eine legendäre Champagnerdusche, bei der die Athleten keine Rücksicht auf sich selbst oder die ersten Zuschauerreihen nahmen. Ein wahrhaftiges Schampus-Bad in Silber und Bronze! Für das Teamgefühl wurde anschließend das gesamte Rodelteam auf die Bühne geholt.

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Feucht-fröhlicher Abend mit traditionellen Spezialitäten

Trotz des bevorstehenden Teamwettbewerbs am Donnerstagabend, bei dem die Österreicher als aussichtsreiche Konkurrenten der deutschen Erfolgsrodler gelten, blieb die Stimmung ausgelassen. Zum traditionellen Schnitzel und Tafelspitz floss reichlich Bier. Lukas Schlierenzauer (28), Österreichs Athletiktrainer und Partner der deutschen Olympiasiegerin Julia Taubitz (29), überraschte die Silber-Doppelsitzer sogar mit Nachtisch – natürlich mit Kaiserschmarrn.

Weit nach Mitternacht wurde weitergefeiert, sogar italienische Athleten gesellten sich dazu. Um 1:01 Uhr startete eine ausgelassene Polonaise, bevor etwa eine halbe Stunde später das offizielle Ende der Party eingeläutet wurde.

Georg Hackl analysiert die Chancen vor dem Finale

Die deutsche Rodellegende Georg Hackl (59), der aktuell als Trainer im österreichischen Team tätig ist, gab vor dem möglichen Gold-Duell am Donnerstagabend (ab 18:30 Uhr) eine Einschätzung ab. Hackl betonte: „Es wird kein Zweikampf zwischen Österreich und Deutschland. Es gibt fünf Nationen, die um den Sieg fahren. Am saubersten fahren die Italiener, weil sie mit Abstand die meisten Trainingsfahrten auf der Bahn hatten. Sie sind für mich die Top-Favoriten.“

Er fügte hinzu: „Gewinnen wird das Team, das am wenigsten Fehler macht. Dass wir den Deutschen so nahegekommen sind, macht mich auch stolz. Wir hätten wahrscheinlich sogar noch mehr drauf gehabt, das liegt aber nicht an den Sportlern. Wir haben ein bisschen verwachselt.“ Damit spielte er auf nicht optimal präparierte Kufen der Österreich-Schlitten an.

Die Frage bleibt: Wird heute Abend im Haus der Österreicher erneut ausgelassen gefeiert werden? Die Vorfreude auf den Teamwettbewerb und die bereits errungenen Erfolge lassen darauf schließen, dass die Stimmung weiterhin hervorragend bleiben wird.

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