Auftakt zur Speedway-WM 2026 in Landshut
An diesem Wochenende beginnt im bayerischen Landshut die Speedway-Weltmeisterschaft 2026. Bis Ende September stehen zehn Rennen um die WM-Krone auf dem Programm. In dieser Saison gibt es erneut keinen Austragungsort außerhalb Europas.
Neue Austragungsorte und Regeländerungen
Erstmals ist Lodz in Polen Teil des Kalenders, neben Wroclaw und Torun. Weitere Grand-Prix-Rennen finden in Prag (Tschechien), Malilla (Schweden), Riga (Lettland), Vojens (Dänemark) und Manchester (Großbritannien) statt. Für einen GP-Sieg gibt es weiterhin 20 WM-Punkte, der Letzte erhält einen Punkt. Zusätzlich werden vier WM-Zähler für den Sieg in einem Sprintrennen vergeben, bei dem die vier schnellsten Fahrer des Qualifyings vor dem GP ein Finale bestreiten.
Die schmerzlichste Änderung für die Piloten ist die Reduzierung der Preisgelder. Pro Runde wurden in der Vorsaison noch 125.000 Euro ausgezahlt, nun sind es nur knapp 90.000 Euro. Der Tagessieger erhält rund 5.000 Euro weniger.
Topfavorit Zmarzlik und Herausforderer
Top-Favorit ist erneut Titelverteidiger Bartosz Zmarzlik. Der 31-jährige Pole könnte seinen insgesamt siebten Titel gewinnen und damit die alleinige Führung in der ewigen Bestenliste vor den Legenden Ivan Mauger (Neuseeland) und Tony Rickardsson (Schweden) übernehmen. Ein großer Herausforderer ist der Australier Brady Kurtz, der in der Vorsaison nur einen Punkt Rückstand auf Zmarzlik hatte.
Kein deutscher Fahrer im GP-Feld
Für 2026 gibt es keinen festen deutschen Fahrer im GP-Feld. Der Emsländer Kai Huckenbeck, der in den vergangenen zwei Jahren mit einer Wildcard dabei war, steht diesmal nur auf dem dritten Rang der Reserveliste. Mit der Tages-Wildcard wird der Deutsche Meister Norick Blödorn jedoch in Landshut starten.



