Signal-Hack: Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Spionageverdachts
Signal-Hack: Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Spionage

Die Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen wegen Spionageverdachts im Zusammenhang mit dem jüngsten Hack von Signal-Konten aufgenommen. Wie die Behörde am Freitag mitteilte, besteht der dringende Verdacht, dass unbekannte Täter Zugriff auf vertrauliche Kommunikationsdaten erlangt haben. Die Attacke richtete sich offenbar gezielt gegen Nutzer aus dem politischen und sicherheitsrelevanten Bereich.

Hintergründe des Angriffs

Ersten Erkenntnissen zufolge nutzten die Angreifer eine Schwachstelle in der End-zu-Ende-Verschlüsselung des Messengers aus. Dadurch konnten sie Nachrichten abfangen und Konten übernehmen. Betroffen sind mehrere hochrangige Personen aus Politik und Verwaltung. Die Bundesanwaltschaft prüft nun Verbindungen zu ausländischen Geheimdiensten.

Reaktionen aus der Politik

Bundesinnenministerin Nancy Faeser zeigte sich besorgt über die Sicherheitslücke und kündigte eine umfassende Aufklärung an. „Wir müssen sicherstellen, dass solche Angriffe künftig verhindert werden“, so Faeser. Auch der Digitalausschuss des Bundestags forderte eine schnelle und transparente Untersuchung.

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Signal selbst teilte mit, dass man mit den Ermittlungsbehörden kooperiere. Das Unternehmen arbeite bereits an einem Sicherheitsupdate, um die Lücke zu schließen. Nutzern wurde empfohlen, ihre Konten zu überprüfen und gegebenenfalls die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren.

Die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft laufen auf Hochtouren. Weitere Details sollen in den kommenden Tagen veröffentlicht werden.

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