Verfassungsschutz warnt vor Signal-Phishing gegen Politiker
Verfassungsschutz warnt vor Signal-Phishing gegen Politiker

Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat eine dringende Warnung an Politiker und andere öffentliche Personen herausgegeben. Grund ist eine Phishing-Kampagne, die gezielt Nutzer des verschlüsselten Messengerdienstes Signal angreift. Die Behörde warnt davor, dass Angreifer versuchen, an Zugangsdaten zu gelangen und so Kommunikation abzufangen.

Die Kampagne zielt auf Signal-Nutzer ab, die in politischen oder öffentlichen Funktionen tätig sind. Die Täter verschicken dabei Nachrichten, die scheinbar von Signal selbst stammen, und fordern die Empfänger auf, auf einen Link zu klicken. Über diesen Link sollen dann persönliche Daten preisgegeben werden.

Der Verfassungsschutz betont, dass die Angriffe „nahezu unbemerkt“ ablaufen können. Die Behörde rät daher zu erhöhter Vorsicht bei unerwarteten Nachrichten, die nach persönlichen Informationen fragen. Signal selbst fordert niemals über Nachrichten zur Eingabe von Passwörtern oder anderen sensiblen Daten auf.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Betroffene sollten verdächtige Nachrichten nicht öffnen und umgehend melden. Der Verfassungsschutz arbeitet mit den Sicherheitsbehörden zusammen, um die Kampagne zu analysieren und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die Warnung gilt als besonders dringlich, da Signal von vielen Politikern und Regierungsvertretern für vertrauliche Kommunikation genutzt wird.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration