Im Zuge der Bauarbeiten zur Gleichstromtrasse SüdOstLink sind in Alsleben erstaunliche archäologische Funde zu Tage getreten. Bei den Grabungen stießen die Archäologen auf Überreste von Bibern, die vor etwa 7.000 Jahren von Menschen gejagt wurden. Die Funde geben Aufschluss über die Lebensweise der damaligen Bevölkerung.
Biberfelle als wertvolles Gut
Die Forscher gehen davon aus, dass die Biber nicht nur wegen ihres Fleisches gejagt wurden, sondern vor allem wegen ihrer Felle. Die dichten Pelze dienten den Menschen als Kleidung und Schutz vor der Kälte. „Die Biberjagd war offenbar sehr attraktiv in dieser Region“, erklärte ein Archäologe. Die Funde umfassen zahlreiche Biberknochen, die sorgfältig bearbeitet wurden.
Archäologische Bedeutung
Die Entdeckung ist für die Archäologie von großer Bedeutung, da sie Einblicke in die Jagdtechniken und die Nutzung von Tierressourcen vor Jahrtausenden bietet. Die Grabungen an der SüdOstLink-Trasse werden noch einige Zeit fortgesetzt, und die Wissenschaftler hoffen auf weitere Funde, die das Bild der frühen Besiedlung in der Region vervollständigen.
Die Biberknochen wurden in einer Tiefe von mehreren Metern gefunden und sind außergewöhnlich gut erhalten. Sie werden nun in einem Labor untersucht, um genauere Erkenntnisse über das Alter und die Herkunft der Tiere zu gewinnen.



