Bläck Fööss lassen Gehirne in Bonner Uniklinik scannen
Bläck Fööss: Gehirnscan in Uniklinik Bonn

Die Kölner Karnevalsband Bläck Fööss sorgt für Aufsehen: Die Musiker ließen in der Uniklinik Bonn ihre Gehirne scannen. Es handelt sich dabei nicht um einen medizinischen Notfall, sondern um ein wissenschaftliches Projekt. Die Bandmitglieder stellten sich freiwillig für eine Studie zur Verfügung, die untersucht, wie Musik das Gehirn beeinflusst.

Hintergrund der Aktion

Die Bläck Fööss, bekannt für ihre närrischen Lieder, wollen mit ihrem Einsatz die Forschung unterstützen. Die Gehirnscans sollen Aufschluss darüber geben, welche Regionen beim Musizieren und Hören von Karnevalsmusik aktiviert werden. Die Uniklinik Bonn erhofft sich daraus neue Erkenntnisse für die Musiktherapie.

Details zur Untersuchung

Jedes Bandmitglied wurde einzeln in einem Magnetresonanztomographen (MRT) gescannt. Dabei hörten sie eigene Stücke sowie unbekannte Melodien. Die Ergebnisse werden nun mit Daten von Nichtmusikern verglichen. „Es ist faszinierend zu sehen, wie das Gehirn auf vertraute Klänge reagiert“, erklärte der leitende Neurologe.

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Die Band zeigte sich begeistert von der Aktion. „Wir sind immer für einen guten Zweck zu haben“, sagte ein Sprecher der Bläck Fööss. „Vielleicht können wir so dazu beitragen, dass Musik in Zukunft noch gezielter in der Medizin eingesetzt wird.“

Die Studie ist Teil eines größeren Forschungsprojekts zur Wirkung von Musik auf das Gehirn. Die Ergebnisse sollen in einem Fachjournal veröffentlicht werden.

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