Android 17 startet mit Mega-KI: Gemini wird zum Super-Assistenten
Android 17: Gemini Intelligence als Super-Assistent

Google zündet die nächste KI-Stufe! Kurz vor der Entwicklerkonferenz Google I/O hat der Internet-Gigant eine große Neuerung vorgestellt: Gemini wird zu „Gemini Intelligence“. Die KI soll künftig nicht mehr nur antworten, sondern aktiv Aufgaben übernehmen. Der große Startschuss dürfte mit Android 17 fallen.

Google macht Gemini zum Alleskönner

Statt Gemini gezielt als App oder im Browser zu öffnen, läuft Gemini Intelligence dauerhaft im System. Auf kompatiblen Geräten wie Smartphones, Tablets oder Wearables steht die KI ständig bereit. Bei Bedarf erledigt sie mehrstufige Aufgaben selbstständig und greift dafür auch eigenständig auf verschiedene Apps zu. Mögliche Szenarien sind etwa Terminbuchungen, Reservierungen oder das Sammeln von Informationen aus verschiedenen Anwendungen. Laut Google bleibt die Kontrolle dabei immer beim Nutzer. Gemini handelt nur auf ausdrücklichen Befehl und beendet jede Aktion nach Abschluss automatisch.

Shopping, Recherche, Reservierungen

Gemini Intelligence kann auch mit Fotos arbeiten. Ein Schnappschuss einer Einkaufsliste genügt, und die KI erkennt die Inhalte. Anschließend recherchiert sie passende Produkte bei Online-Händlern und legt sie direkt in den Warenkorb. Auch Notizen und andere Medien lassen sich so automatisch weiterverarbeiten.

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Ab Ende Juni hält Gemini außerdem Einzug in Chrome auf Android. Der Browser bekommt einen integrierten KI-Assistenten, der beim Recherchieren hilft, Inhalte zusammenfasst und Angebote vergleicht. Wiederkehrende Aufgaben wie Termin- oder Tischreservierungen kann Chrome dann ebenfalls übernehmen.

Verträge ausfüllen, Texte glätten

Lästige Formulare sollen künftig schneller ausgefüllt werden können. „Autofill mit Google“ wird durch Gemini erweitert und kann deutlich mehr Felder automatisch ausfüllen. Grundlage sind Informationen aus dem Google-Konto und verknüpften Apps, die die KI zusammenstellt und für diesen Zweck bereithält.

Für Spracheingaben führt Google zudem „Rambler“ in der Tastatur Gboard ein. Die KI überarbeitet gesprochene Texte in Echtzeit, entfernt Füllwörter und erkennt mehrere Sprachen innerhalb eines Textes. Laut Google bleibt die Verarbeitung dabei auf dem Gerät und wird nicht zur Schulung der KI verwendet.

Eigene Widgets per Sprachbefehl

Widgets bekommen ebenfalls ein KI-Upgrade. Mit „Create My Widget“ können Nutzer ihre eigenen Hilfsprogramme per Spracheingabe erstellen. Ob Kochrezepte, Fitness-Übersichten oder spezielle Wetteranzeigen – Gemini versucht, den Wunsch direkt umzusetzen. Die Widgets funktionieren sowohl auf Smartphones als auch auf Tablets und Smartwatches.

Start im Sommer – diese Handys zuerst

Der Rollout beginnt im Sommer. Zunächst sollen aktuelle Samsung-Galaxy- und Google-Pixel-Smartphones unterstützt werden. Voraussetzung dürfte Android 17 sein. Konkrete Modelle nennt Google noch nicht. Neue Pixel-Geräte dürften die Funktionen direkt ab Werk mitbringen. Weitere Android-Handys folgen später im Jahr.

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