Deutsche Raumfahrttechnologie als Herzstück der Artemis-2-Mondmission
Erstmals seit über fünf Jahrzehnten sind wieder Astronauten auf dem Weg zum Mond. Die Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) unterstrich in einer aktuellen Stellungnahme die zentrale Bedeutung deutscher und europäischer Technologie für diese historische Mission.
„Made in Germany“ im Weltraum
Das European Service Module (ESM), dessen Endmontage in Deutschland erfolgte, stellt laut Ministerin Bär einen integralen Bestandteil des Raumschiffs dar. Dieses Modul übernimmt die kritischen Funktionen der Energieversorgung und des Antriebs für die gesamte Reise zum Erdtrabanten.
„Deutschland ist mit an Bord“, betonte die CSU-Politikerin und verwies auf die wesentlichen Bauteile aus deutscher Produktion. Das ESM stehe beispielhaft für europäische Wettbewerbsfähigkeit und belege, dass Deutschland ein Top-Technologieland sei.
Perspektiven für deutsche Astronauten
Bär verwies zudem auf die angekündigte Beteiligung deutscher Esa-Astronauten an künftigen Mondmissionen. Esa-Chef Josef Aschbacher hatte zuvor erklärt, Deutschland habe bei der Auswahl von Esa-Astronauten für Mondflüge Priorität.
Die erfahrenen deutschen Raumfahrer Alexander Gerst (49) und Matthias Maurer (56) haben mehrfach ihr Interesse an einer Mondmission bekundet. Eine konkrete Personalentscheidung steht jedoch noch aus.
Die Artemis-2-Mission markiert einen Meilenstein in der internationalen Raumfahrt und unterstreicht die wachsende Bedeutung europäischer, insbesondere deutscher, Technologiebeiträge für ambitionierte Weltraumvorhaben.



