Kaffee-Roboter "Toto": Vom Flughafen Leipzig zum Hauptbahnhof
Kaffee-Roboter "Toto": Vom Flughafen zum Hauptbahnhof

Der Kaffee-Roboter "Toto", der am Flughafen Leipzig/Halle für Aufsehen sorgte, hat einen neuen Standort gefunden. Wie der Erfinder Chris Walter mitteilte, steht der Roboter nun am Querbahnsteig des Leipziger Hauptbahnhofs und versorgt Reisende rund um die Uhr mit frisch gebrühtem Kaffee.

Erfolg mit Schattenseiten

Der Roboter-Barista war erst im Januar 2026 am Flughafen in Betrieb genommen worden. Innerhalb von drei Monaten entwickelte er sich zu einem Verkaufsschlager. Doch der Erfolg führte zu Konflikten: Andere Kaffeeverkäufer am Flughafen beklagten Umsatzeinbußen. Walter erklärte in einem Instagram-Video, dass der Vertrag mit dem Flughafen auslaufe, weil "Toto" zu viel Umsatz mache.

Die Entstehung von "Toto"

Chris Walter, ein ehemaliger Absolvent der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle, hatte den Roboter aus einem gebrauchten Roboterarm gebaut, den er über eine Kleinanzeige in Berlin erwarb. Mit KI und selbst beigebrachter Programmierung entstand die Maschine, deren Innenleben einer professionellen Siebträgermaschine gleicht. Die Materialkosten beliefen sich auf rund 35.000 Euro.

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Viraler Erfolg

Auf Instagram und TikTok erzielte Walters Video über "Toto" Millionen Aufrufe. Nach dem Bekanntwerden der Vertragsauflösung meldeten sich Interessenten aus ganz Deutschland, darunter Krankenhäuser, andere Flughäfen und Einkaufszentren. Die Entscheidung fiel schließlich auf den Leipziger Hauptbahnhof.

Zukunft: Neue Roboter geplant

Walter arbeitet bereits an einer Nachfolgegeneration: Mit Fördermitteln von rund 300.000 Euro plant er eine Serie von bis zu zehn Robotern namens "Momo", die noch effizienter sein sollen.

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