Paraffin-Funde auf Ostfriesischen Inseln
Die Nordsee hat an mehreren Stränden der ostfriesischen Inseln Borkum und Juist eine wachsartige Substanz angespült: Paraffin. Die Beseitigung des Materials läuft bereits. Es ist nicht der erste Fund dieser Art an der niedersächsischen Küste.
Fundorte und Mengen
Auf Borkum wurde auf einer Länge von etwa 20 Kilometern eine nicht genau bestimmbare Menge an Paraffin gemeldet, wie die Wasserschutzpolizei mitteilte. Die Säuberungsarbeiten sind im Gange. Auch auf Juist wurden im westlichen Strandabschnitt Paraffin-Anlandungen festgestellt.
Gefährdungseinschätzung
Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht keine Gefährdung für Strandbesucher. Paraffin ist eine nicht giftige, wachsartige Substanz, ein Erdölprodukt, das unter anderem zur Herstellung von Kerzen oder Cremes verwendet wird.
Ermittlungen und Ursachen
Die Wasserschutzpolizei Emden hat die Ermittlungen aufgenommen. Mitarbeiter des niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz hatten das angespülte Paraffin gemeldet. In den vergangenen Jahren gab es an der niedersächsischen Nordseeküste immer wieder Anspülungen solcher Klumpen. Paraffine können etwa aus Tankwaschungen von Tankern auf See stammen, da Öl- und Chemikalienreste von Schiffen teilweise auf der Nordsee entsorgt werden, indem Rückstände aus Schiffstanks gewaschen werden.



