Mega-Tsunami in Alaska: 481 Meter hohe Welle überragte Eiffelturm
Mega-Tsunami in Alaska: 481 Meter hohe Welle

Ein Forschungsteam der University of Calgary hat einen gewaltigen Tsunami in Alaska in 3D rekonstruiert. Die Flutwelle erreichte eine Höhe von bis zu 481 Metern und überragte damit sogar den Eiffelturm in Paris. Ausgelöst wurde der Mega-Tsunami durch einen massiven Erdrutsch, der möglicherweise durch den Klimawandel verstärkt wurde.

Rekonstruktion der Flutwelle

Die Wissenschaftler nutzten moderne 3D-Modellierungstechniken, um die Entstehung und Ausbreitung der Welle nachzubilden. Die Simulation zeigt, wie der Erdrutsch eine enorme Wassermasse verdrängte und eine Welle erzeugte, die sich mit hoher Geschwindigkeit über die Küste ergoss. Die maximale Höhe von 481 Metern wurde in einer engen Bucht gemessen, wo die Welle durch die Topografie zusätzlich aufgestaut wurde.

Ursache und Zusammenhang mit dem Klimawandel

Der Erdrutsch, der den Tsunami auslöste, könnte durch tauende Permafrostböden und schmelzende Gletscher begünstigt worden sein. Der Klimawandel führt in Alaska zu steigenden Temperaturen, die die Stabilität von Hängen beeinträchtigen. Die Forscher betonen, dass solche Ereignisse in Zukunft häufiger auftreten könnten, wenn die Erwärmung fortschreitet.

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Bedeutung der Forschung

Die 3D-Rekonstruktion hilft nicht nur, das vergangene Ereignis zu verstehen, sondern auch, Risiken für gefährdete Küstenregionen besser einzuschätzen. Die Erkenntnisse fließen in Frühwarnsysteme ein, um Menschen rechtzeitig vor solchen Mega-Tsunamis zu schützen. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit, den Klimawandel zu bekämpfen, um derartige Naturkatastrophen zu verhindern.

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