Sturmtoter in Frankreich: Orkanböen wüten über Südeuropa - Alarmstufe Rot
Sturmtoter in Frankreich: Orkanböen wüten über Südeuropa

Sturmtoter in Frankreich: Orkanböen wüten über Südeuropa

Ein heftiger Sturm hat in der Nacht zu heute in Südeuropa gewütet und dabei in Frankreich ein Todesopfer gefordert. Nach Angaben von Innenminister Laurent Nuñez starb eine Person im Südwesten des Landes. Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Opfer um einen Lastwagenfahrer, dessen Fahrzeug von herunterstürzenden Ästen getroffen wurde.

Höchste Alarmstufe in mehreren Regionen

Wegen des Sturms „Nils“ gilt derzeit in fünf französischen Départements die höchste Unwetterwarnstufe Rot. Der französische Wetterdienst Météo France teilte mit, der Sturm sei von seltener Kraft. In der Nacht seien Sturmböen mit bis zu gut 160 Kilometern pro Stunde über das Land gefegt.

Die Auswirkungen des Unwetters sind massiv: Rund 850.000 Haushalte im Süden Frankreichs waren am frühen Morgen vom Strom abgeschnitten, wie französische Medien unter Verweis auf den Versorger Enedis berichteten. Im Verkehrsbereich kam es zu erheblichen Einschränkungen – teils fielen Züge aus, und auch der Straßenverkehr war beeinträchtigt.

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Spanien und Mallorca ebenfalls betroffen

Nicht nur Frankreich, auch Spanien wurde von dem heftigen Unwetter getroffen. In der Region Katalonien mit Barcelona hatten die Behörden ebenfalls Alarmstufe Rot wegen extremen Windes ausgelöst. Vorsichtshalber wurden die Schulen geschlossen.

Der Zivilschutz meldete, dass eine Person durch einen umstürzenden Baum schwer verletzt wurde. Mehrere Bahn- und Straßenverbindungen waren zeitweise durch umgestürzte Bäume blockiert.

Auch auf der bei Urlaubern beliebten Insel Mallorca gab es Orkanböen. Der spanische Wetterdienst Aemet teilte mit, dass in Berglagen Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde gemessen wurden. Über mögliche Opfer oder größere Schäden auf der Insel wurde zunächst nichts bekannt.

Die Behörden in beiden Ländern raten der Bevölkerung weiterhin zur Vorsicht und bitten darum, nicht notwendige Reisen zu vermeiden. Die Wetterdienste beobachten die Entwicklung des Sturms weiterhin genau und warnen vor möglichen Nachwirkungen in den kommenden Stunden.

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