Bad Suderode: Einfacher Bauzaun im Kurpark rettet tausende Amphibienleben
Bad Suderode: Bauzaun rettet tausende Amphibien im Kurpark

Bad Suderode: Einfacher Bauzaun im Kurpark rettet tausende Amphibienleben

Im Kurpark von Bad Suderode steht ein besonderer Schutzzaun, der tausende Leben bewahrt. Der Harzklub-Zweigverein Bad Suderode hat die Amphibienschutzzäune schnell errichtet, um Kröten und Molche vor dem Verkehrstod zu schützen. „Aufgrund der ungewöhnlich milden Temperaturen erwachen die Amphibien deutlich früher aus ihren Winterquartieren als in den Vorjahren“, erklärt Ulrich Buck, Pressesprecher des Vereins.

Frühstarter in Gefahr: Mildes Wetter lockt Amphibien hervor

Das milde Frühlingswetter hat die Tiere vorzeitig aktiv werden lassen, was ihre Wanderung zum rettenden Teich im Kurpark beschleunigt. Ohne Schutz würden viele auf dem Weg überfahren werden. Der Harzklub-Zweigverein reagierte prompt, um diese Gefahr abzuwenden. Zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer packten tatkräftig mit an, sodass die Zäune zügig gespannt und Fangeimer sorgfältig eingelassen wurden.

„Dieser Einsatz ist von enormer Bedeutung für den regionalen Naturschutz“, betont Ulrich Buck. „Es geht nicht nur um eine Handvoll Tiere: Jeden Frühling machen sich tausende Amphibien auf den Weg durch den Kurpark. Der Schutzzaun verhindert effektiv, dass sie überfahren werden, und leistet so einen unverzichtbaren Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht.“

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Gemeinsame Aktion mit der Unteren Naturschutzbehörde

Flankiert wird die Initiative durch die Untere Naturschutzbehörde, die zeitgleich Schutzzäune entlang der Hauptstraße in Richtung Friedrichsbrunn aufgestellt hat. Diese Koordination unterstreicht die Dringlichkeit des Amphibienschutzes in der Region. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Harzklubs übernehmen nun die intensive Betreuung der Anlage.

Täglich kontrollieren sie die Eimer entlang des Zauns, bringen die Tiere sicher zum Teich und erfassen Daten für statistische Auswertungen. Diese Mühe ist entscheidend, um die Populationen zu überwachen und den Erfolg der Schutzmaßnahmen zu dokumentieren.

Appell an Besucher: Störungen vermeiden

An alle Besucherinnen und Besucher richtet der Harzklub eine dringende Bitte: „Nehmen Sie keine Tiere aus den Eimern, ziehen Sie die Eimer nicht aus der Erde und verändern Sie die Anlage nicht.“ Ulrich Buck unterstreicht: „Was von außen betrachtet vielleicht wie ein einfacher Bauzaun wirken mag, schützt in Wahrheit tausende kleine Leben. Die Unversehrtheit der Anlage ist der wichtigste Bestandteil dieses Schutzkonzeptes.“

Der Harzklub-Zweigverein hofft auf eine erfolgreiche Amphibiensaison und dankt allen Helferinnen und Helfern. „Ihr Einsatz zeigt, wie ehrenamtliches Engagement den Naturschutz vor Ort lebendig macht“, so Buck abschließend. Diese Aktion demonstriert, dass selbst einfache Mittel Großes bewirken können, wenn Gemeinschaft und Engagement zusammenkommen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration