Die Sonderausstellung „Arten und Orte, wahrnehmen“ im Museum Schloss Bernburg geht in die Verlängerung. Wie das Museum mitteilt, ist die Schau nun noch bis zum 7. Juni zu sehen. Im Mittelpunkt steht die Graue Skabiose, eine Wildpflanze, die auf kalkhaltigen Trockenrasen wächst, sowie weitere Verantwortungsarten in Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Hintergrund der Ausstellung
Die Ausstellung ist im Rahmen eines Projektes der Hochschule Anhalt entstanden, das noch bis zum 31. März 2027 läuft. Professorin Annett Baasch, die das Projekt leitet, betont: „Auch wenn das Thema zunächst sehr speziell wirkt, soll es eine breite Öffentlichkeit ansprechen.“ Ziel sei es, auf die Bedrohung dieser Pflanzenarten aufmerksam zu machen und für ihren Schutz zu sensibilisieren.
Besondere Exponate und Kooperationen
Neben informativen Tafeln und interaktiven Elementen werden auch künstlerische Werke gezeigt. Karen Runge, Annett Baasch und Oceanne Himmighofen von der Hochschule begutachteten gemeinsam mit Besuchern die Arbeiten der Künstlerinnen. Die Ausstellung verbindet Wissenschaft und Kunst, um die Bedeutung der Artenvielfalt zu vermitteln.
Die Verlängerung der Ausstellung bietet zusätzliche Gelegenheit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Interessierte können die Schau zu den regulären Öffnungszeiten des Museums besuchen. Weitere Informationen sind auf der Webseite der Hochschule Anhalt und des Museums Schloss Bernburg erhältlich.



