Touristen in China erlebten eine seltene Überraschung, als plötzlich mehrere schneeweiße Delfine direkt vor ihrem Boot aus dem Wasser sprangen. Die Sichtung in der Sanniang-Bucht im Südchinesischen Meer sorgte für große Aufregung, da die Tiere normalerweise sehr scheu sind und sich von Booten fernhalten.
Weltweit nur 5000 Exemplare
Von den chinesischen weißen Delfinen gibt es weltweit schätzungsweise nur 5000 Tiere. Sie sind stark gefährdet und stehen unter staatlichem Schutz. In der Sanniang-Bucht leben etwa 450 dieser seltenen Meeressäuger, die auch als „große Panda der Meere“ bezeichnet werden.
Besonderheit der Sichtung
Weiße Delfine kommen dunkelgrau zur Welt und werden im Laufe ihres Lebens immer heller, bis sie schließlich schneeweiß sind. Ihre Scheuheit macht Begegnungen mit Booten besonders selten und wertvoll. Die Touristen zückten sofort ihre Handys, um das Naturschauspiel festzuhalten.
Gefahren für die Tiere
Trotz Schutzmaßnahmen haben Fischerei und Bootsverkehr zu einem Rückgang der Population geführt. Immer wieder verfangen sich die Tiere in Fischernetzen oder werden von Schiffspropellern verletzt. Die jüngste Sichtung zeigt jedoch, dass die Delfine in der Bucht noch präsent sind.
Bereits im Januar gingen ähnliche Aufnahmen aus derselben Region um die Welt. Die Behörden hoffen, dass die Schutzbemühungen langfristig zum Erhalt dieser faszinierenden Tiere beitragen.



