Geflügelpest in Brandenburg: 20.000 Peking-Enten müssen getötet werden
Geflügelpest: 20.000 Enten in Brandenburg betroffen

Geflügelpest in Brandenburg: 20.000 Peking-Enten müssen getötet werden

Die Geflügelpest, auch als Vogelgrippe bekannt, hat erneut in Brandenburg zugeschlagen. In einer Mastanlage bei Seelow im Landkreis Märkisch-Oderland müssen rund 20.000 Peking-Enten wegen des Ausbruchs der Tierseuche getötet werden. Dies bestätigte eine Sprecherin der Kreisverwaltung am Vormittag des 22. Februar 2026. Zuvor hatte bereits die „Märkische Oderzeitung“ über den Vorfall berichtet.

Stallpflicht und weitere Auflagen für Geflügelhalter

Der neue Ausbruch hat unmittelbare Konsequenzen für alle Geflügelhalter in der betroffenen Region. Sie müssen sich erneut auf strenge Auflagen einstellen, darunter die verpflichtende Stallpflicht, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern. Dies ist nicht der erste Vorfall in diesem Jahr: Bereits im Januar war ein Putenmast-Betrieb mit etwa 18.000 Tieren im selben Landkreis betroffen, und im Februar traf es einen Putenbestand im Landkreis Ostprignitz-Ruppin mit 13.500 Tieren.

Hintergrund: Anhaltende Geflügelpest-Welle in Brandenburg

Seit dem vergangenen Herbst hat sich die Situation in Brandenburg dramatisch zugespitzt. Nach Angaben des Agrarministeriums wurden bisher 18 Vogelgrippe-Fälle bei Nutzgeflügel registriert. Insgesamt mussten mehr als 250.000 Tiere gekeult werden, was die anhaltende Bedrohung durch die Tierseuche unterstreicht. Die Geflügelpest ist eine bei vielen Vogel- und Geflügelarten häufig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch das hochansteckende Virus H5N1 verursacht wird.

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Ursachen und Übertragungswege der Vogelgrippe

Wildvögel spielen eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung des Virus. Sie können das H5N1-Virus in große Geflügelbetriebe einschleppen, wo es sich dann rasch ausbreitet. Die aktuellen Maßnahmen wie die Stallpflicht zielen darauf ab, den Kontakt zwischen Wildvögeln und Nutzgeflügel zu minimieren. Dennoch zeigt die Häufung der Ausbrüche, dass die Geflügelpest in Brandenburg kein Ende in Sicht hat und weiterhin eine ernste Herausforderung für die Landwirtschaft und die Tiergesundheit darstellt.

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