Flauschiges Chaos in Sanitz: 19 Welpen erobern den Alltag
Was als geplante Vermehrung der geliebten Hündin Lexi begann, entwickelte sich zu einer tierischen Überraschung für Sandra Eisenmenger und ihren Mann Jörg aus Sanitz. Die beiden Hundeliebhaber wollten eigentlich nur einige Welpen von ihrer charakterstarken Deutschen Dogge – doch das Schicksal hatte andere Pläne.
Von der tierärztlichen Prognose zur flauschigen Realität
Bei der Untersuchung bei der Tierärztin rechneten die Fachleute bereits mit einer ungewöhnlich großen Wurfgröße von 12 bis 14 Welpen. Doch selbst diese Prognose wurde deutlich übertroffen: Am Ende kamen ganze 19 kleine Racker zur Welt, was für die Rasse Deutsche Dogge außergewöhnlich ist. Normalerweise bringen Vertreter dieser Rasse lediglich acht bis zehn Welpen pro Wurf zur Welt.
„Wir wollten eigentlich nur ein paar Welpen, weil wir Lexi so toll finden“, erklärt Sandra Eisenmenger. „Dass es am Ende 19 zusätzliche ‚Lexis‘ werden, war so nicht geplant.“
Der herausfordernde Alltag mit 19 Welpen
Der Tagesablauf des Paares hat sich durch die flauschige Invasion komplett verändert. Die Aufzucht der zahlreichen Welpen erfordert einen enormen Zeitaufwand und viel Energie. Besonders das Füttern stellt eine große Herausforderung dar, da Mutterhündin Lexi die große Anzahl an Nachkommen nicht alleine versorgen kann.
„Ich muss sagen, ich habe drei Kinder, die jetzt erwachsen sind“, berichtet Sandra. „Aber ich fand das nicht so anstrengend wie jetzt mit den ganzen Welpen.“
Das Paar muss rund um die Uhr für die Ernährung der Welpen sorgen. Alle zwei bis drei Stunden werden die kleinen Vierbeiner mit speziellem Fläschchen gefüttert, das mit Ziegenmilchpulver angereichert ist. Selbst Lexi erhält hochkalorisches Welpenfutter, um den enormen Energiebedarf zu decken.
Die aktuelle Situation der Welpenfamilie
Trotz aller Bemühungen ist leider ein Welpe bereits verstorben. Zwei weitere haben bereits ein neues, liebevolles Zuhause gefunden. Für die verbleibenden 16 flauschigen Strolche sucht das Paar noch passende Familien. Die Vermittlung kann ab dem Sommer erfolgen, wenn die Welpen alt genug sind, um von ihrer Mutter getrennt zu werden.
Die niedliche Überraschung hat nicht nur den Alltag des Paares komplett verändert, sondern sorgt auch in der Region für Aufsehen. Was als einfacher Wunsch nach Nachwuchs von der geliebten Hündin begann, entwickelte sich zu einem außergewöhnlichen Erlebnis, das das Ehepaar noch lange in Erinnerung behalten wird.



