Polizei beschlagnahmt Hund von Rocker Eko nach brutaler Misshandlung auf Video
Hund von Rocker Eko nach Misshandlung beschlagnahmt

Polizei beschlagnahmt Hund von Rocker Eko nach brutaler Misshandlung auf Video

Die Dortmunder Polizei hat den Schäferhund Eddy nach einem brutalen Misshandlungsvideo sichergestellt. Gegen den Rocker Elvedin M. wird wegen Tierquälerei ermittelt.

Video sorgt für bundesweite Empörung

Ein 26-Sekunden-Video, das die gnadenlose Misshandlung des zweijährigen Schäferhundes Eddy zeigt, hat in ganz Deutschland für Entsetzen gesorgt. Darin ist zu sehen, wie der 44-jährige Dortmunder Elvedin M., bekannt als „Eko the Troublemaker“, den Hund mit einer Leine schlägt und ihn bedroht. Der verängstigte Malinois wehrt sich nicht und erträgt die Schläge, ohne einen Laut von sich zu geben.

Über 100 Hinweise führen zu Polizeieinsatz

Nach der Veröffentlichung des Videos am Dienstag gingen bei der Polizei über 100 Hinweise auf die Tierquälerei ein. Die Beamten leiteten umgehend ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein. Polizeisprecher Tobias Nico Boccarius erklärte: „Erste Ermittlungen ergaben einen konkreten Tatverdacht gegen einen 44-jährigen Dortmunder. Die Beamten nahmen Kontakt zur Staatsanwaltschaft Dortmund auf, welche einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Dortmunders erwirkte.“

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Hund wird sichergestellt und in Obhut genommen

Am Freitagmorgen schellten Polizisten bei Elvedin M. und beschlagnahmten den Hund. Mitarbeiter des Tierheims nahmen Eddy sofort mit, um ihn vor weiteren Misshandlungen zu schützen. Der Hund wurde zur Sicherheit mit einem Maulkorb versehen und befindet sich nun in sicherer Obhut.

Rocker rechtfertigt sich mit angeblichem Beißvorfall

Gegenüber Medien hatte der Dortmunder erklärt, er schäme sich für das Video. Sein Verhalten sei aber gerechtfertigt gewesen, da der Hund angeblich seine eineinhalbjährige Tochter angegriffen und ihr rechtes Auge verletzt habe. Vor den Schlägen habe er Eddy deswegen durch die Wohnung gejagt, woraufhin der Hund aus Angst auf den Boden gepinkelt habe.

Morddrohungen in sozialen Medien

Die öffentliche Empörung führte zu wütenden Reaktionen in sozialen Medien, in denen sogar Morddrohungen gegen den Tierquäler ausgesprochen wurden. Die Polizei warnt ausdrücklich vor solchen Aufrufen: „Bedrohungen und Aufrufe zur Selbstjustiz stellen ebenfalls Straftaten dar, welche ebenso konsequent verfolgt werden.“

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Die Ermittlungen gegen Elvedin M. laufen derzeit auf Hochtouren. Neben dem Vorwurf der Tierquälerei könnte der Rocker auch mit rechtlichen Konsequenzen für die Drohungen in dem Video konfrontiert werden. Der Hund Eddy ist nun vor weiteren Übergriffen geschützt und wird medizinisch sowie psychologisch betreut.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration