Polizei schreitet bei brutaler Hunde-Misshandlung in Demmin ein
Polizei schreitet bei Hunde-Misshandlung in Demmin ein

Polizei schreitet bei brutaler Hunde-Misshandlung in Demmin ein

In Demmin hat ein Mann seine beiden Schäferhunde derart brutal behandelt, dass Polizeibeamte einschreiten mussten. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag kurz nach Mitternacht im Stadtteil Vorwerk und führte zu Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Hunde auf Bundesstraße unterwegs

Die Polizei war bereits vor Ort, als die beiden zutraulichen Hunde auf der Bundesstraße im Demminer Stadtteil Vorwerk herumliefen. Da dies auch nachts gefährlich ist, waren die Beamten alarmiert. Der Hundehalter kam bald darauf zum Einsatzort, wo die Übergabe der Tiere gegen 1.20 Uhr stattfand.

Schockierende Szenen vor den Augen der Polizei

Was die Polizisten dann sahen, schockierte sie zutiefst. Der Mann packte einen der Schäferhunde unsanft am Nacken und lud ihn ruppig auf die Ladefläche seines Autos. Nur Sekunden später landete der zweite Schäferhund ebenfalls dort und erhielt vom Besitzer obendrein einen Schlag mit einem Holzbrett gegen die Schnauze.

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Der Schlag war nicht nur sichtbar, sondern auch deutlich hörbar, wie die Polizei in ihrer Mitteilung betonte. Daraufhin schritten die Beamten sofort ein und forderten den inzwischen ins Auto eingestiegenen Mann auf, die Fahrzeugtür offen zu lassen und seine Personalien anzugeben.

Hundehalter verweigert Kooperation und bedroht Beamte

Der Hundehalter verweigerte beides, so dass die Polizisten ihn zunächst davon abhalten mussten, die Tür zu schließen. Gleichzeitig starteten sie eine Abfrage über das Kennzeichen seines Wagens, um seine Identität zu klären. Nachdem diese geklärt war, begann der Mann, die Beamten zu bedrohen und zu beleidigen.

Ein Streifenwagen kam zur Unterstützung hinzu. Als sich die Situation schließlich beruhigt hatte, konnte der Mann seinen Heimweg antreten. Die Schäferhunde durfte er trotz seines ruppigen Umgangs mit den Tieren offenbar erst einmal mitnehmen.

Ermittlungen laufen und Veterinäramt informiert

Die Polizei hat gegen den 59-jährigen Hundehalter Anzeigen erstattet, unter anderem wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz sowie wegen Beleidigung und Bedrohung. Auch das Veterinäramt wurde über den Vorfall informiert, um weitere Maßnahmen zum Schutz der Tiere zu prüfen.

Die Ermittlungen laufen derzeit, und die Behörden prüfen intensiv mögliche Verstöße. Dieser Fall unterstreicht die Bedeutung von Tierschutz und die Rolle der Polizei bei der Durchsetzung entsprechender Gesetze.

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