Welt-Bärentag im Zoo Aschersleben: Braunbären Mette und Bambam im Rampenlicht
Der Ascherslebener Zoo begeht den Welt-Bärentag mit einem besonderen Programm, das ganz im Zeichen der beiden Braunbären Mette und Bambam steht. Die mächtigen Raubtiere sind aus ihrem Winterschlaf erwacht und können ihren Pelz wieder in die wärmende Frühlingssonne strecken. Für die beiden Bären war es bereits der dritte Winterschlaf, den sie in der Eine-Stadt verbringen konnten, nachdem sie im Frühjahr 2023 aus einem aufgelösten privaten Tierpark in Schweden nach Aschersleben gekommen sind.
Öffentliche Fütterung und Informationsangebot
Am 23. März, dem Welt-Bärentag, werden Mette und Bambam im Mittelpunkt der Zooaktivitäten stehen. Zooleiterin Sandra Röhner kündigt einen besonderen Höhepunkt an: „Um 14 Uhr findet eine öffentliche Bärenfütterung statt, begleitet von ausführlichen Informationen über die Tiere. Besucher haben dabei die Möglichkeit, Fragen direkt an unseren Tierpfleger zu richten.“ Diese Veranstaltung soll nicht nur unterhaltsam sein, sondern auch das Bewusstsein für den Schutz und die Lebensweise von Bären stärken.
Lange Bärentradition in Aschersleben
Die Anlage, die Mette und Bambam derzeit bewohnen, hat eine bewegte Geschichte: Zuvor waren hier Brillenbären und weiße Tiger untergebracht. Doch Braunbären haben in Aschersleben eine lange Tradition. Der erste Braunbär kam bereits vor über 50 Jahren in die Stadt, als der heutige Zoo noch als Tierpark bekannt war. Bis zum Jahr 2000 lebten die pelzigen Vierbeiner kontinuierlich in der Anlage Auf der Alten Burg.
Mette und Bambam setzen diese Tradition nun fort. Zum Zeitpunkt ihres Umzugs nach Aschersleben waren sie zwölf und dreizehn Jahre alt. Im günstigsten Fall können die beiden Braunbären noch 20 bis 25 Jahre in ihrer neuen Heimat verbringen, was Zoobesuchern langfristig die Möglichkeit bietet, diese beeindruckenden Tiere zu beobachten und mehr über sie zu lernen.
Der Welt-Bärentag im Ascherslebener Zoo bietet somit eine einzigartige Gelegenheit, die Bedeutung des Bärenschutzes zu würdigen und gleichzeitig die faszinierende Geschichte der Braunbären in der Region lebendig werden zu lassen.



