Im Landkreis Harz hat es ein massives Fischsterben gegeben. In Silstedt sind nach Angaben des Landkreises zwischen 12.000 und 15.000 Fische verendet. Die Tiere starben sowohl in einem Bruthaus als auch in der Holtemme.
Behörden vor Ort
Das Umweltamt und das Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelkontrolle des Landkreises Harz haben umgehend reagiert. Sie entnahmen Wasserproben sowie Proben der verendeten Fische. Diese werden nun im Landesamt für Verbraucherschutz untersucht.
Verdacht auf Umwelteintrag
Nach ersten Einschätzungen der Amtstierärztin deutet vieles darauf hin, dass die Fische nach einem Umwelteintrag gestorben sind. Die Regenfälle in den vergangenen Nächten könnten dabei eine Rolle gespielt haben. Möglicherweise wurden Schadstoffe in das Gewässer gespült.
Die genaue Ursache soll nun durch die Laboranalysen geklärt werden. Der Landkreis hat die Untersuchungen eingeleitet, um weitere Schäden für die Umwelt zu verhindern und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.



