Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern zeigt positive Entwicklung im März
Die Bundesagentur für Arbeit meldet eine stabile Lage am Arbeitsmarkt im Nordosten Deutschlands. Trotz einer bundesweiten Wirtschaftsflaute ist die Zahl der Arbeitslosen in Mecklenburg-Vorpommern im März im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht gesunken.
Konkrete Zahlen zur Arbeitslosigkeit
Die Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit verzeichnete im März 67.800 Erwerbslose in Mecklenburg-Vorpommern. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 8,3 Prozent. Im Vergleich zum März 2025 sind damit 800 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 8,4 Prozent.
Markus Biercher, der Chef der Regionaldirektion, erklärte: „Der Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern hat von der einsetzenden Frühjahrsbelebung profitiert. Diese fällt in diesem Jahr stärker aus als im Vorjahr. Insgesamt ist die Lage stabil.“
Positive Entwicklung im Monatsvergleich
Im Vergleich zum Vormonat Februar sank die Zahl der Arbeitslosen in Mecklenburg-Vorpommern um 2.300 Personen. Besonders offene Stellen gibt es laut der Bundesagentur für Arbeit in folgenden Bereichen:
- Verarbeitendes Gewerbe
- Gesundheits- und Sozialwesen
- Handel
- Baugewerbe
Gute Aussichten auf dem Ausbildungsmarkt
Die Bereitschaft der Unternehmen, Nachwuchs auszubilden, ist im Nordosten weiterhin hoch. Markus Biercher betonte: „Aktuell kommen in Mecklenburg-Vorpommern auf 3.600 noch unversorgte Bewerberinnen und Bewerber rund 4.200 freie Ausbildungsplätze.“ Offene Ausbildungsplätze gibt es demnach noch in allen Branchen, was für junge Menschen gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt bedeutet.
Insgesamt zeigt der Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern im März positive Signale mit einer stabilen Lage und einer stärkeren Frühjahrsbelebung als im Vorjahr.



