Eintracht Frankfurt hat das nächste Heimspiel verloren und damit die europäischen Ambitionen schwer gefährdet. Gegen den Hamburger SV unterlag die Mannschaft von Trainer Albert Riera mit 1:2. Nun muss der Verein nicht nur um die Teilnahme am internationalen Geschäft zittern, sondern auch um den Job des Trainers.
Krösche vermeidet klares Bekenntnis
Sport-Vorstand Markus Krösche wollte sich nach der Partie nicht eindeutig zu Riera äußern. Auf die Frage, ob der Trainer auch in der nächsten Saison noch an der Seitenlinie stehen werde, wich Krösche aus. „Wir werden alles analysieren und dann die richtigen Entscheidungen treffen“, sagte er lediglich. Ein klares Bekenntnis zu Riera klang anders.
Riera reagiert gelassen
Albert Riera selbst zeigte sich trotz der angespannten Situation gelassen. „Ich konzentriere mich auf die Arbeit mit der Mannschaft. Die Entscheidungen treffen andere“, so der 44-Jährige. Er betonte, dass er weiterhin volles Vertrauen in das Team habe und die verbleibenden Spiele erfolgreich gestalten wolle.
Die Frankfurter haben in dieser Saison bereits mehrfach Punkte liegen lassen, insbesondere in Heimspielen. Die Niederlage gegen den HSV war bereits die vierte Heimpleite in dieser Spielzeit. Dadurch ist der Abstand zu den Europapokalplätzen auf fünf Punkte angewachsen. Bei nur noch vier ausstehenden Partien wird die Luft für die Hessen immer dünner.
Krösche kündigte an, in den kommenden Tagen Gespräche mit dem Trainerteam zu führen. „Wir müssen die Gründe für die aktuelle Krise finden und Lösungen erarbeiten“, erklärte der Sportvorstand. Ob Riera dabei noch eine Rolle spielen wird, ließ er offen. Die Fans der Eintracht zeigen sich verunsichert und fordern eine klare Ansage von der Vereinsführung.
Bereits im Sommer könnte ein Trainerwechsel anstehen, falls die Mannschaft die Europa League verpasst. Riera selbst möchte jedoch bleiben und den eingeschlagenen Weg fortsetzen. „Ich bin überzeugt von dem, was wir tun. Wir müssen nur die Ergebnisse bringen“, sagte er abschließend.



