Alonso lässt Formel-1-Zukunft offen: „Bin mir nicht sicher“
Alonso lässt Zukunft offen: „Bin mir nicht sicher“

Altmeister Fernando Alonso hat seine Zukunft in der Formel 1 über das Saisonende hinaus offengelassen. Der 44-jährige Spanier erklärte vor dem Großen Preis von Miami, dass er sich noch nicht sicher sei, wie es weitergehe. Sein Vertrag bei Aston Martin läuft am Ende dieser Saison aus.

Entscheidung erst nach der Sommerpause

„Ich bin mir nicht sicher“, sagte Alonso am Donnerstag vor dem Rennwochenende in Miami. „Ich bin für alles offen. Ich glaube, ich werde mich wohl erst nach der Sommerpause wirklich mit dem Team zusammensetzen und eine Entscheidung treffen.“ Der zweimalige Weltmeister betonte, dass er ganz gelassen sei. Man müsse abwarten, wie sich das Auto verbessere und wie die Lage für das nächste Jahr darstelle.

Schwieriger Saisonstart für Aston Martin

Die bisherige Saison verlief für Alonso und Aston Martin enttäuschend. Die Schwächen des Honda-Antriebs sind erheblich. Bislang erreichte Alonso nur beim Grand Prix von Japan das Ziel, und das auf Platz 18. „Wir hatten einen schwierigen Saisonstart, aber wir alle nehmen diese Herausforderung gerne an“, sagte Alonso. „Wir stehen das gemeinsam durch, Aston Martin und Honda. Hoffentlich können wir bald erste Ergebnisse sehen und an den Rennwochenenden wieder Spaß haben.“

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Pläne für die Zeit nach der Formel 1

Sollte Alonso sich gegen die Formel 1 entscheiden, würde er dem Rennsport dennoch erhalten bleiben. Er könnte bei der berühmten Rallye Dakar an den Start gehen. „Ich habe schon oft gesagt, dass es eine Herausforderung ist, die ich annehmen möchte: Langstreckenrennen, die Formel 1 und Rallyes zu gewinnen“, sagte Alonso, der neben seinen Erfolgen in der Königsklasse unter anderem zweimal die 24 Stunden von Le Mans gewann. „Das wäre für jeden Rennfahrer in der Vergangenheit wohl beispiellos, daher reizt mich das sehr.“

Vaterschaft als neuer Faktor

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist sein Sohn Leonard, der im März zur Welt kam. „Ich habe mir da so einige Gedanken gemacht, das kann ich nicht leugnen“, sagte Alonso. „Ich möchte Rennen fahren, und er sieht mir dabei zu. Aber bis er sich dessen bewusst wird, dauert es vielleicht noch ein paar Jahre, und ich möchte nicht vier oder fünf Jahre lang Rennen fahren.“ Diese Überlegungen zeigen, dass Alonsos Entscheidung nicht nur von sportlichen, sondern auch von persönlichen Faktoren beeinflusst wird.

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