Audi hat den Q4 e-tron einem umfassenden Update unterzogen. Dafür greifen die Ingolstädter auf den modernisierten Elektrobaukasten des VW-Konzerns zurück, den die Wolfsburger Muttergesellschaft mit dem ID.3 Neo eingeführt hat. Das kompakte SUV wird weiterhin als Steilheck und als Sportback mit schrägem Heckabschluss angeboten. Die Preise starten bei 47.500 Euro, Bestellungen sind ab Mai möglich, und die Auslieferungen sollen im Sommer beginnen.
Verbesserte Ladeleistung und Reichweite
Mit dem Update für den Modularen Elektrobaukasten (MEB) steigt die Ladeleistung des Q4 von 175 auf 185 kW. Dadurch können in zehn Minuten bis zu 185 Kilometer Reichweite nachgeladen werden. Erstmals sind die Akkus bei Audi bidirektional nutzbar, was den Q4 zur mobilen Powerbank macht. Dank effizienterer Motoren erhöht sich auch die Reichweite.
Vier Antriebsvarianten
Audi bietet weiterhin die Wahl zwischen Akkus mit 63 kWh oder 82 kWh Kapazität, die eine maximale Reichweite von 592 Kilometern ermöglichen. Der Antrieb erfolgt über einen oder zwei Motoren, sodass die vier Varianten Leistungen von 150 kW (204 PS) bis 250 kW (340 PS) bieten. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 oder 180 km/h.
Modernisiertes Cockpit
Neben dem Antrieb haben die Bayern auch die Ausstattung überarbeitet. Neu ist ein Panoramadisplay, das Instrumente und den Bildschirm über der Mittelkonsole zusammenfasst. Auf Wunsch erhält auch der Beifahrer einen eigenen Bildschirm.
Neues Einstiegsmodell in Sicht
Bislang war der Q4 das elektrische Einstiegsmodell bei Audi. Doch bald rückt ein neues Modell nach: Vor kurzem bestätigte Audi einen neuen A2, der die gleiche Technik wie der VW ID.Polo und der Skoda Epiq nutzt. Der Preis für den Wechsel aufs E-Auto soll damit bei Audi deutlich unter 40.000 Euro liegen.



