Markus Babbel hat sich in einem Interview deutlich zur Zukunft von Max Eberl beim FC Bayern München geäußert. Der ehemalige Bayern-Spieler und -Trainer bezeichnete es als fahrlässig, wenn der Verein weiterhin auf Eberl setzen würde. „Ich fände es fahrlässig, wenn man so weitermacht wie bisher“, sagte Babbel. Er bezog sich dabei auf die anhaltenden Turbulenzen um den Sportvorstand.
Babbel fordert klare Entscheidung
Babbel betonte, dass der FC Bayern eine klare Entscheidung treffen müsse. „Man kann nicht einfach so tun, als ob nichts gewesen wäre. Die Situation ist zu ernst“, so der 52-Jährige. Er verwies auf die sportlichen und strukturellen Herausforderungen, die der Verein bewältigen müsse. Eberl stehe dabei im Mittelpunkt der Kritik, da er für die Kaderplanung und die sportliche Ausrichtung verantwortlich sei.
Eberls Zukunft ungewiss
Die Zukunft von Max Eberl beim deutschen Rekordmeister ist weiterhin ungewiss. Seit seinem Amtsantritt im März 2024 gab es immer wieder Berichte über interne Spannungen. Die jüngsten Ergebnisse und die Entwicklung der Mannschaft haben die Diskussionen um Eberls Position neu entfacht. Babbel sieht die Schuld nicht allein bei Eberl, fordert aber eine Kurskorrektur. „Es geht nicht um Einzelpersonen, sondern um den Erfolg des Vereins. Wenn das nicht mehr gegeben ist, muss man handeln“, erklärte Babbel.
Reaktionen aus dem Verein
Offiziell hat sich der FC Bayern zu Babbels Aussagen noch nicht geäußert. Intern wird jedoch über eine mögliche Trennung von Eberl spekuliert. Die Verantwortlichen um Präsident Herbert Hainer und Vorstandschef Jan-Christian Dreesen sollen die Situation genau analysieren. Eine Entscheidung wird in den kommenden Wochen erwartet.
Babbel, der selbst für den FC Bayern spielte und später unter anderem den VfB Stuttgart trainierte, zeigte sich besorgt um die Zukunft des Klubs. „Der FC Bayern steht für Erfolg und Stabilität. Das ist aktuell nicht der Fall. Da muss schnell gehandelt werden“, so sein Appell.



