Hollfelder-Gühring schließt Zorbauer Standort: 70 Arbeitsplätze fallen weg
Hollfelder-Gühring schließt Standort in Zorbau

Hollfelder-Gühring beendet seine Präsenz in Zorbau

Die Lichter sind im Werk des Autozulieferers Hollfelder-Gühring in Zorbau erloschen. Seit dem 31. März 2026 ist der Standort offiziell geschlossen, nachdem am Dienstag der letzte reguläre Arbeitstag stattfand. Damit endet die Unternehmensgeschichte des Nürnberger Maschinenbauers in der Region nach Jahren der Tätigkeit.

70 Arbeitsplätze fallen weg

Die Schließung betrifft insgesamt 70 Beschäftigte, deren Zukunft nun ungewiss ist. Bereits vor knapp einem Jahr hatte Hollfelder-Gühring überraschend das Aus für den Zorbauer Standort angekündigt. Eine Firmensprecherin begründete diesen Schritt damals mit tiefgreifenden Veränderungen in der Automobilbranche.

Die Umstellung auf Elektromobilität zwingt zu Neustrukturierungen, erklärte das Unternehmen. Durch den Wandel hin zu mehr elektrisch betriebenen Fahrzeugen seien Anpassungen in der Produktion und Unternehmensstruktur notwendig geworden. Diese Entwicklung hat letztlich zur Schließung des Standortes in Zorbau geführt.

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Wie geht es für die Region weiter?

Für die betroffenen Mitarbeiter stellt sich nun die Frage nach neuen beruflichen Perspektiven. Auch für die Region bedeutet der Wegfall von 70 Arbeitsplätzen einen spürbaren Verlust. Die Immobilie des ehemaligen Werkes steht nun leer, und es bleibt abzuwarten, wie die Kommune mit dieser Entwicklung umgehen wird.

Die Automobilindustrie befindet sich derzeit in einem tiefgreifenden Transformationsprozess. Viele Zulieferer müssen sich auf die veränderten Anforderungen einstellen, was nicht selten zu Standortschließungen und Personalabbau führt. Hollfelder-Gühring ist mit der Schließung in Zorbau kein Einzelfall, sondern Teil eines branchenweiten Trends.

Die genauen Pläne des Unternehmens für die betroffenen Mitarbeiter sind bisher nicht im Detail bekannt geworden. Es bleibt zu hoffen, dass sich für die Beschäftigten alternative Lösungen finden lassen, sei es durch Umschulungen, Transfergesellschaften oder die Vermittlung an andere Arbeitgeber in der Region.

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