Matthias Jaissle hat den saudischen Fußballklub Al-Ahli zum zweiten Triumph in Folge in der Asian Champions League geführt. Im Finale des wichtigsten Wettbewerbs für asiatische Vereinsmannschaften setzte sich das Team des deutschen Trainers mit 1:0 nach Verlängerung gegen den FC Machida Zelvia aus Japan durch.
Dritter Titel für Jaissle mit Al-Ahli
Für Jaissle, der zuvor unter anderem beim FC Red Bull Salzburg und den Jugendmannschaften von RB Leipzig aktiv war, ist es der insgesamt dritte Titel mit Al-Ahli. Bereits 2025 gewann er mit dem Klub neben der Asian Champions League auch den saudischen Supercup. Der Verein aus der saudischen Stadt Dschidda verteidigt damit seinen Titel erfolgreich – mit einem deutschen Trainer an der Seitenlinie.
Entscheidung in der Verlängerung
Der entscheidende Treffer fiel in der Verlängerung durch Firas Al Buraikan in der 96. Minute. Der aktuell Tabellendritte der saudischen Liga gewann damit das Endspiel vor 58.984 Zuschauern im King-Abdullah-Sports-City-Stadion, und das trotz Unterzahl. Zakaria Al Hawsawi hatte Mitte der zweiten Halbzeit (68.) wegen eines Kopfstoßes die Rote Karte gesehen.
Historischer Erfolg
Al-Ahli ist der erste Klub seit dem Doppelerfolg von Ligakonkurrent Al-Ittihad in den Jahren 2004 und 2005, dem es gelang, seinen Titel in der Asian Champions League erfolgreich zu verteidigen. Mit diesem Sieg unterstreicht der saudische Fußball seine wachsende Bedeutung auf dem asiatischen Kontinent.



