Am Merseburger Airpark bahnt sich ein neues Großprojekt an. Die AVG Geiseltal und Münch Energie haben Interesse daran, die westlichen Brachflächen des ehemaligen Flugplatzes zu entwickeln. Ziel ist es, einen Ankerinvestor für ein Rechenzentrum zu gewinnen.
Vom Gewerbegebiet zur Rechenzentrumsfläche
Ursprünglich war der Airpark als eines der größten Gewerbegebiete des Landes geplant, das sich von Merseburg bis Milzau erstrecken sollte. Doch die drei beteiligten Kommunen verwarfen diese Pläne, da nicht genügend Fördermittel aus dem Strukturwandel zur Verfügung standen. Später sicherte sich der Logistikkonzern Schnellecke die stadtnächsten Flächen für ein Werk. Die übrigen Flächen blieben lange Zeit ungenutzt.
Alte Bekannte mit neuen Visionen
Nun treten mit der AVG Geiseltal und Münch Energie zwei Unternehmen auf den Plan, die in der Region bereits bekannt sind. Sie wollen die Brachfläche entwickeln und hoffen auf einen großen Ankerinvestor aus der Rechenzentrumsbranche. Details zu möglichen Partnern oder zum Investitionsvolumen wurden noch nicht genannt.
Das Projekt könnte dem Standort Merseburg einen wirtschaftlichen Aufschwung bringen und Arbeitsplätze schaffen. Die Stadtverwaltung zeigt sich offen für die Pläne, betont aber, dass noch viele Fragen geklärt werden müssen.



