Paris Saint-Germain steht vor einem der größten Spiele der Saison: Im Halbfinal-Hinspiel der Champions League empfängt der französische Meister den FC Bayern München. Trainer Luis Enrique ließ sich vor der Partie nicht in die Karten schauen und bezeichnete die Startaufstellung als eine „Lotterie“. Der 55-Jährige machte bei einer Pressekonferenz am Montag deutlich, dass alle Spieler bereit seien, unabhängig davon, wer letztlich auflaufe. Mit einer Handbewegung imitierte er ein Glücksrad, um die Ungewissheit zu unterstreichen.
Personelle Rückkehrer stärken PSG
Personell kann Enrique nahezu aus dem Vollen schöpfen. Die zuletzt angeschlagenen Vitinha, Achraf Hakimi und Nuno Mendes sind wieder fit und stehen zur Verfügung. Besonders die Rückkehr von Spielmacher Vitinha dürfte PSG Auftrieb geben. Der Portugiese hatte die letzten beiden Ligaspiele gegen den FC Nantes und bei Angers SCO aufgrund einer Fersenverletzung verpasst. Obwohl Enrique die Bedeutung des Mittelfeldstars nicht explizit hervorheben wollte, gilt Vitinha als Schlüsselspieler im System der Pariser.
Enrique schwärmt von Bayern
Trotz der eigenen Stärke zeigte Enrique großen Respekt vor dem deutschen Rekordmeister. „Ich mag jeden Spieler von Bayern München“, sagte der Spanier auf die Frage nach der Topform von Michael Olise. „Ich schaue ihnen gerne zu, weil sie immer versuchen, zu attackieren und so viele Tore wie möglich zu schießen.“ Auch Bayern-Coach Vincent Kompany lobte er als Trainer „auf höchstem Niveau“. Das Hinspiel findet am Dienstag um 21.00 Uhr im Prinzenpark statt und wird bei Prime Video übertragen.
Kwarazchelia freut sich auf Duell mit Neuer
PSG-Offensivstar Chwitscha Kwarazchelia blickt gespannt auf das Aufeinandertreffen mit Bayern-Torwart Manuel Neuer. „Er ist einer der besten Torhüter der Welt, eine Legende“, sagte der Georgier. Er erinnerte an das Viertelfinale der Club-WM im vergangenen Sommer, als PSG zwei Tore gegen Neuer erzielte. „Wir müssen versuchen, das zu wiederholen“, so Kwarazchelia. Das Rückspiel in München findet in der kommenden Woche statt.



