VW ID.3 Neo: Elektrischer Kompakter startet mit umfassender Überarbeitung durch
Volkswagen hat seinen elektrischen Erstling, den ID.3, einer erneuten und besonders gründlichen Modellpflege unterzogen. Diese Überarbeitung ist so umfangreich, dass sie sich sogar im Namen niederschlägt: Ab Juli 2026 wird das Fahrzeug als VW ID.3 Neo vermarktet. Damit bereitet der Wolfsburger Konzern seinen elektrischen Kompakten optimal auf die letzte Etappe seiner Laufbahn vor, noch bevor die neuen Kleinwagen wie der ID.Polo auf den Markt kommen.
Neues Design und verbesserte Innenraumgestaltung
Von außen präsentiert sich der ID.3 Neo mit einem frischen Gesicht, das ihn optisch näher an die kommenden Volkswagen-Modelle rückt. Die größeren Veränderungen finden jedoch im Innenraum statt. Hier reagiert VW auf frühere Kritikpunkte mit einem komplett neuen Cockpit. Materialauswahl und Bedienfreundlichkeit wurden deutlich verbessert, indem wieder vermehrt Tasten und Knöpfe zum Einsatz kommen und Kunststoffe weich kaschiert wurden.
Technische Weiterentwicklungen und Leistungsdaten
Technisch basiert der ID.3 Neo auf einer weiterentwickelten Version der MEB-Architektur. Er bleibt dabei beim Heckantrieb und bietet weiterhin drei Leistungsstufen:
- 125 kW / 170 PS
- 170 kW / 231 PS
Die verfügbaren Akkus haben Kapazitäten von 50, 58 oder 79 kWh und ermöglichen laut Herstellerangaben Reichweiten von bis zu 630 Normkilometern. Die Ladeleistung beträgt bis zu 108 oder 183 kW. Eine besondere Neuerung ist die Fähigkeit, Strom über spezielle Stecker an externe Verbraucher abzugeben.
Preise und Markteinführung
Die Markteinführung des VW ID.3 Neo ist für Juli 2026 geplant. Ob sich die Preise im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich verändern werden, hat Volkswagen bisher noch nicht mitgeteilt. Aktuell starten die Preise für den ID.3 bei 33.330 Euro. Mit dieser umfassenden Modellpflege positioniert VW seinen elektrischen Kompakten weiterhin als attraktive Alternative zum klassischen Golf und stärkt seine Präsenz im wachsenden Markt für Elektromobilität.



